Ulm und Blaubeuren

Der Wahlkreis 25 für die württembergischen Kirchenwahlen besteht aus den beiden Evang. Kirchenbezirken Blaubeuren und Ulm.

Für die OFFENE KIRCHE wurde im Wahlkreis Ulm / Blaubeuren gewählt

alt

Standpunkt

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die dem Vorbild Jesu folgend in den Dörfern und Städten präsent ist, das Evangelium predigt, die Auseinandersetzung nicht scheut und sich im Gemeinwesen engagiert.
  • die junge Menschen an- und ernstnimmt, nicht als ihre Zukunft, sondern als ihre Gegenwart, und darum in die Jugend investiert.
  • die Hoffnung hat und Humor.
  • die Gottes Schöpfung achtet, übern Tellerrand blickt und sich für ein friedvolles Miteinander einsetzt.
  • die die Menschen annimmt wie sie sind, nicht wie sie sein sollten.

Bezirksvertretende

alt

Standpunkt

Ich setze mich ein für eine Kirche

  • die sich an Jesus Christus orientiert und besonders für ­ausgegrenzte Menschen und ihre Rechte eintritt.
  • die die Kirchengemeinden stärkt für ein offenes, vielfältiges und gemeinschaftsorientiertes Leben.
  • die partnerschaftlich und solidarisch weltweit mit Christen zusammenarbeitet und den Dialog mit anderen Religionen sucht und pflegt.
  • die sich durch gute Arbeitsbedingungen sowie enkeltaug­liches und faires Handeln auszeichnet.
  • die ihre Verantwortung in der Gesellschaft wahrnimmt und sich unbeirrt für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einsetzt.

Veranstaltungen

Kirche und Rechtspopulismus

Lange wurde der Rechtsextremismus als eine Ideologie wahrgenommen, die sich deutlich vom Christentum abgrenzte: Heidnische Götter, sonnenwendfeiern oder germanische Sagen betonten ein anti-christliches Programm. 
Doch der Rechtspopulismus und die so genannte Neue Rechte haben in der jüngeren Vergangenheit bewusst christliche Themen aufgegriffen, um in bürgerlich-konservativen Kontexten anknüpfungsfähig zu werden. So wird die Vorstellung eines homogenen christlihcen Abendlandes oder einer jüdisch-christlichen Kultur zur Ausgrenzung des Islams stark gemacht; die AfD bezeichnet sich als eine "kulturchristliche Partei". Diese Inanspruchnahme des Christentums durch die Neue Rechte stellt eine Herausforderung für eine Kirche dar, die sich für die offene Gesellschaft einsetzt.
Welche biblisch-theologischen Antworten kann die Kirche darauf geben?

Vortrag und Diskussion mit Hans-Ulrich Probst, Referent für Extremismusfragen der Landeskirche
Online-Veranstaltung, Anmeldung unter Mail: OK.regio.sued@offene-kirche.de

Veranstalterin: OFFENE KIRCHE in den Bezirken Ulm-Blaubeuren und Oberschwaben

Flyer "Kirche und Rechtspopulismus"

Unterstützerliste

Unterstützerliste für den OK-Wahlvorschlag in Ulm / Blaubeuren

Kirche hat Zukunft

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein für

  • absolute Gleichstellung homosexueller Paare: „Kirchliche Trauung für alle“. 
    Nachdem die letzte Synode die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare ermöglicht hat, die immer noch diskriminierende Elemente enthält, steht nun die völlige Gleichstellung an.
  • weitestgehende Klimaneutralität bis 2035:
    Landeskirche und Kirchengemeinden werden auf den Weg verpflichtet und dabei begleitet.
  • eine höhere Präsenz in der Gesellschaft, um den Mitgliederschwund zu bremsen.
    Wie z. B. beim Friedenspfarramt, dem kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt und der Evangelischen Akademie Bad Boll, dem Dienst für Mission und Ökumene, bei den Studierendengemeinden, dem Umweltbüro und Krankenhäusern. 
  • Einsatz von kirchlichen Mitteln für den sozialen Wohnungsbau. 
    Eines der größten Probleme breiter Schichten unserer Bevölkerung ist die Wohnungsnot. Hier muss Kirche mit gutem Beispiel vorangehen und kirchliche Mittel in den sozialen Wohnungsbau investieren.
  • Demokratisierung der Landeskirche:
    z.B. Wahl des Oberkirchenrats durch die Synode. 
  • nach dem Jahr 2024 keine weiteren Pfarrpläne mehr. 
    Durch deutliche Intensivierung der Nachwuchsgewinnung weitere Kürzungen im Pfarrdienst verhindern. Die Finanzmittel dazu sind vorhanden.
  • den Kirchengemeinden die vollständige Finanzhoheit über ihre Mittel einräumen und keine Mittel zurückhalten. 
    Durch eine Ausbezahlung aller Mittel, die für die Kirchengemeinden bei der Landeskirche eingehen, die Kirchengemeinden an den Mehreinnahmen beteiligen.

Für eine offene und einladende, ­solidarische und innovative Kirche.