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Segnung im öffentlichen Gottesdienst mit knapper Mehrheit beschlossen – Trauung abgelehnt [24.03.2019]

Nach zähem Ringen hat die Landeskirche eine kleine Öffnung für die Segnung gleichgeschlechtlicher Paare beschlossen. Eine knappe Zweidrittelmehrheit hat zugestimmt. Für die Synodalen der OFFENEN KIRCHE war es eine sehr schwierige Gewissensentscheidung. Sie betonen im Plenum, wie weit die OFFENEN KIRCHE sich von ihren ursprünglichen Zielen entfernt habe. Sie sei deutlich an die Schmerzgrenze gegangen.

Daher werden Änderungen in der Gesetzesvorlage des OKR beantragt: Die Gemeinden sollen ein definiertes Antragsrecht haben, die Quoren in Kirchengemeinderat und der Pfarrerschaft sollen nicht 3/4 sondern 2/3 sein, außerdem solle dezidiert von Traugottesdiensten die Rede sein.
Alle drei Anträge lehnt die Mehrheit der Synode ab, auch „Evangelium und Kirche“ und „Kirche für morgen“ sieht sich nicht in der Lage zuzustimmen. Angesichts dessen ringen die Synodalen der OFFENEN KIRCHE darum, wie sie sich zum vorliegenden Gesetzentwurf stellen. Ein Teil der OK-Synodalen signalisiert trotz allem und mit großen Bedenken Zustimmung zum vorliegenden Entwurf. Ihr Anliegen ist, wenigstens als kleinen ersten Schritt eine Öffnung zu beschließen. Andere sehen durch die hohen Hürden wie die Begrenzung auf 25% der Gemeinden, die 3/4-Mehrheit und vor allem die fehlende Trauung die Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Paare in einer Weise festgeschrieben, dass für sie eine Zustimmung nicht möglich ist.  
Martin Plümicke betonte als Gesprächskreisleiter in der Pressekonferenz, dass ohne die Initiative der OFFENEN KIRCHE dieses Thema überhaupt nicht behandelt worden wäre, und dass die OFFENE KIRCHE weiterhin für eine "Kirchliche Trauung für alle" kämpfen wird.

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