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Evang. Kirchengemeindetag in Württemberg [14.11.2016]

Pressemitteilung von der Mitgliederversammlung des Kirchengemeindetags in Stuttgart

Am 12. November fand die Mitgliederversammlung des Kirchengemeindetags in Stuttgart statt.
Der Ludwigsburger Dekan Winfried Speck wird Mitglied im Vorstand des Evangelischen Kirchengemeindetags in Württemberg. Dekan Ulf van Luijk aus Mühlacker, der aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand geht, gibt sein Amt an Dr. Henning Hoffmann ab, der Kirchengemeinderatsvorsitzender in Heilbronn und seit vielen Jahren Vorstandsmitglied im KGT ist. Neben Winfried Speck und Henning Hoffmann wurden Dieter Oehler als weiteres Vorstandsmitglied und Herbert Kehl als Rechner in ihren Ämtern bestätigt. Auch ein neuer erweiterter Vorstand wurde gewählt. Satzungsgemäß ist aus jeder Prälatur mindestens ein Mitglied vertreten.
Ulf van Luijk hat in den elf Jahren seiner Amtszeit entscheidend dazu beigetragen, dass der Kirchengemeindetag eine starke Interessenvertretung innerhalb der Landeskirche geworden ist, die mittlerweile sogar über ein Anhörungsrecht in der Synode verfügt.  

Helmut Liebs ist Fundraisingmanager der Landeskirche. In seinem Gastvortrag erläuterte er, dass Geben und Nehmen sowohl individuelle als auch menschheitsgeschichtliche Lernerfahrungen sind.

In seinem Vorstandsbericht erläuterte Vorstandsmitglied Dieter Oehler aus Neckartailfingen die Arbeit des KGT im vergangenen Jahr. Er bedauerte, dass es trotz moderner Kommunikationsmittel, die einen ständigen persönlichen Kontakt weniger nötig machten, schwierig bleibt, einzelne Gebiete wie Oberschwaben, Hohenlohe oder die Bodenseeregion besser in die Arbeit des Kirchengemeindetags einzubinden.
Wie immer hat sich der KGT mit den synodalen Gesprächskreisen getroffen und vor allem über die kirchliche Verwaltung diskutiert. Außerdem gab es zum ersten Mal Gespräche mit der Pfarrervertretung, weil die nächste Pfarrplanrunde viele gemeinsame Themen mit sich bringen wird.  
Gegenüber der Synode und dem Oberkirchenrat hat sich der KGT im Rahmen der Gesetzesvorhaben zu den Verteilgrundsätzen klar für die Selbstbestimmungsrechte der Gemeinden ausgesprochen. Wichtig ist ihm außerdem eine Klärung der theologischen Konzeption, mit der in einer Verbundgemeinde gearbeitet werden kann. Der Kirchengemeindetag setzt sich außerdem im Umweltrat für die Fortführung der Klimaschutzkonzeption der Landeskirche ein.    

Seit über zwanzig Jahren vertritt der Evangelische Kirchengemeindetag in Württemberg  die Interessen der Kirchengemeinden und Kirchenbezirke der Landeskirche. Er unterstützt die Gemeinden mit Beratungsangeboten und Fördergeldern für Fortbildungen und er versteht sich als Informationslieferant und Netzwerk, das alle württembergischen Kirchtürme umspannen möchte. Vor allem aber möchte er, ähnlich wie der Städtetag die Kommunen, eine starke Interessenvertretung für die Kirchengemeinden und Kirchenbezirke gegenüber dem Oberkirchenrat und der Synode sein. Dank der größeren Möglichkeiten zur Mitsprache gegenüber den Anfangsjahren kann er inzwischen die Interessen der Kirchengemeinden und Bezirke in Gesetzgebungsverfahren, Ausschüssen und Steuerungsgruppen vertreten und eigene Impulse setzen.    
Andrea Bachmann 

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