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AMOS-Preis-Verleihung 2019

zur aktuellsten Ausgabe der OK-Zeitung

 

 

Archiv für 2007

Hier finden Sie Pressemitteilungen und die Ausgaben der Zeitschrift „Anstöße“ aus dem Jahr 2007.

Pressemitteilung vom 17. 10. 2007

Haben die Evangelikalen Probleme mit der Abgrenzung nach rechts?

Als „in höchstem Maß besorgniserregend“ bezeichnet der Vorstand der Offenen Kirche (OK) die enge offene Beziehung zwischen dem Zentralorgan der evangelikalen Lebendigen Gemeinde, IdeaSpektrum, und der vom Norddeutschen Rundfunk wegen ihres Lobs des Nazi-Familienbildes entlassenen Eva Herman. Wiederholt habe das wöchentlich erscheinende Periodikum der Propagandistin eines stockkonservativ-reaktionären Familienbildes ein Podium geboten und vorbehaltlos Partei für sie bezogen.

Dass sie nun, kurz vor der Synodalwahl von evangelikal-charismatischen Kreisen im Raum Altensteig als Referentin eingeladen wurde, zeigt erneut, dass das evangelikale Spektrum sich unverändert schwer tut mit der Abgrenzung zum braun eingefärbten Rand der Gesellschaft. „Es scheint sich jetzt das gleiche Szenario abzuspielen, wie bei dem sogar von der CDU ausgeschlossenen Ex-MdB Hohmann, der trotz vieler Warnungen von der Spitze der Altpietisten als Referent in das zentrale Tagungshaus Schönblick eingeladen worden war“, heißt es in der Stellungnahme der OK. Dabei müssten überall die Alarmglocken schrillen, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass Herman jetzt öffentlich Beifall von der NPD, der rechtsradikalen DVU und dem „Ring nationaler Frauen“ erhalte.

Offene Kirche, Evangelische Vereinigung in Württemberg
 

Heft 3/2007 (PDF-Datei)

Rückblick: Die OK als Motor der württembergischen Landeskirche
Sibiu: Die Kraft der Ernüchterung
Haus Abraham e.V.
Zur Erinnerung: Hannah Arendt
Nachruf: Ruth Schepperlen
Sonderpfarramt: Was macht eigentlich ein Pfarrer an Bord?
Theologische Meilensteine: Dorothee Sölle
Charismatisch-Pfingstliche Kirchen als globale Bewegung
Otto Umfrid
 

Heft 2/2007 (PDF-Datei)

Jahresversammlung: Vortrag von Dr. Wolfgang Kessler: Brauchen wir Alternativen zur Vollbeschäftigung
Diakonie - wohin geht die Reise?
Die Evangelische Sozietät - vormals Kirchliche Bruderschaft in Württemberg von Martin Günzler
Evangelischer Kirchentag in Köln
„Aufbruch ins pastorale Gewächshaus“ von Gerhard Dillschneider und Werner Gebert
Theologische Meilensteine: Werner Simpfendörfer von Werner Gebert
Der schleichende Genozid an Christen im Irak, Pfr. i.R. Horst Oberkampf
Änderungen im Aufenthalts-, Asyl und Staatsangehörigkeitsrecht: Informationen von Dr. Manfred Budzinski
Was bezahlt wird, bleibt - Kirche im Kapitalismus, Kathinka Kaden
 

Pressemitteilung vom 12. 3. 2007

OK kritisiert beabsichtige Änderung der arbeitsrechtlichen Bedingungen in Kirche und Diakonie

Position der Arbeitnehmer soll geschwächt werden

Der Vorstand der Offenen Kirche (OK) hält es für einen Irrweg, wenn die Synode jetzt in einer arbeitsrechtlich verfahrenen Situation die Gesetzeslage des bisherigen 3. Weges im Sinne der Arbeitgeber ändert. Eine Verlagerung der Tarifverhandlungen von der bisherigen arbeitsrechtlichen gemeinsamen Kommission auf die betriebliche Ebene hält die OK für falsch. Damit müssten die abhängig Beschäftigten aus einer Position der Schwäche heraus mit dem Arbeitgeber direkt in Verhandlungen treten. Mit der jetzt beabsichtigten Gesetzesänderung begibt sich die Synode beängstigend nahe an den fast vergessenen 1. Weg, bei dem die abhängig Beschäftigten völlig vom Schalten und Walten der Arbeitgeber abhängig sind.

Es wäre ehrlicher und im Sinne der Beschäftigten, ohne die weder Kirche noch Diakonie existieren können, wenn endlich eine saubere und unverschleierte Lösung auch für die Kirche gefunden würde, mit der Tarifauseinanderstetzungen wie in der Wirtschaft oder im Öffentlichen Dienst zwischen Tarifpartnern geregelt sind.

Der Vorstand der OK kritisiert, dass im laufenden Verfahren die Möglichkeiten der Schlichtung überhaupt nicht ausgereizt sind und dass zu befürchten ist, dass sich die konservative Synodenmehrheit zum Handlanger der Arbeitgeberinteressen machen lässt. Es ist nicht Aufgabe und Funktion der Synode, wenn eine Verhandlungssituation verfahren erscheint, einfach ein Gesetz zu ändern.
 

Heft 1/2007 (PDF-Datei)

AMOS-Preis-Verleihung: Andreas Zumach hielt die Laudation auf Major Florian Pfaff;
Das EKD-Papier: Kritik von Prof. Dr. Joachim Perels, Politikwissenschaftler der Uni Hannover,
Bericht vom Zukunftskongress in Wittenberg von OK-Synodale I. Nau und
Informationen über Methoden für „Kirchen-Wachstum" von Dr. Richard Ziegert;
Symposium zum 80.Geburtstag von Dr. Erhard Eppler;
Interview mit Bischöfin Bärbel Wartengerg-Potter zur Bibel in gerechter Sprache;
Die Probleme in Israel/Palästina aus der Sicht von Uri Avnery und Jamil Dakwar;
Das neue Bleiberecht: Informationen von Dr. Manfred Budzinski.