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Archiv für 2008

Hier finden Sie Pressemitteilungen und die Ausgaben der Zeitschrift „Anstöße“ und wichtige einzelne Artikel aus dem Jahr 2008.

Homepage-Artikel Herbst-Winter 2008 (PDF-Datei)

Die wichtigsten Artikel von der Homepage im Herbst/Winter 2008
„Wenn das Weib nicht mehr schweigt“
40 Jahre Frauenordination ...
Erinnerung an Nakba ....
Aktion Sühnezeichen - Friedensdienste und Württemberg
Interview: Aktion Sühnezeichen
Schreiben Sie ans Kloster Mar Gabriel!
Bericht von der Herbstsynode
Wie evangelisch ist Ihr Einkauf?
Erinnerung an Nakba ....
Hauszerstörung und Besetzung beenden.

Pressemitteilung vom 9. 12. 2008

Bundesverdienstkreuz für Marliese Walz

Marliese Walz OK-Mitglied Marliese Walz, im Präsidium der Evangelischen Frauen in Deutschland, bekam am 5. Dezember 2008, dem Tag des Ehrenamts, das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement für Kirche und Ökumene vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler verliehen.

Die 55jährige Germanistin und Historikerin, begann in den 90er Jahren für den Weltgebetstag zu arbeiten. Von 2001 bis 2006 war sie Vorsitzende des Frauenwerks der Württembergischen Landeskirche, der Evangelischen Frauen in Württemberg. In der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland, einem der beiden Vorgängerverbände der „Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.", war sie von 2004 bis 2007 Vorstandsmitglied. Marliese Walz gehörte als Mitglied des Gründungspräsidiums zu den Gestalterinnen dieses Fusionsprozesses.

Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
Frauke Josuweit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Hannover
 

Pressemitteilung vom 25. 11. 2008

Schutz der Menschen im Kongo

Landessynode fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Stuttgart. „Wir wissen durch unsere Partnerkirchen im Kongo von den ungezählten Leiden der Zivilbevölkerung, besonders der Mädchen und Frauen“, sagte der Synodale Harald Kretschmer bei der Herbsttagung der Württembergischen Evangelischen Landessynode in Stuttgart. Der verheerende Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo müsse bald beendet werden. Der Schutz der am Krieg unbeteiligten Menschen und die sofortige Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Dörfer und Städt hätten dabei absoluten Vorrang. Die Landessynode beschloss daher, die Bundesregierung zu bitten, all ihre Möglichkeiten zu nutzen und auf den Frieden im Kongo hinzuwirken. Insbesondere sollten alle beteiligten Parteien zu einem sofortigen bedingungslosen Waffenstillstand und zu sofortigen Verhandlungen über die künftige Machtverteilung im Kongo zu drängen und dem drohenden Zerfall der Demokratischen Republik Kongo entgegen zu wirken.

Auch solle die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass das Thema „Überwindung der Gewalt“ im Ostkongo auf nationaler und europäischer Ebene höchste Priorität erhält. Zudem solle Deutschland die UNO-Friedensmission in die Lage versetzen, die beteiligten Kriegsparteien auseinander zu halten und die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Synode forderte auch dazu auf, sich stärker als bisher im Rahmen der UNO-Friedensmission im Kongo zu engagieren und diese auch materiell und logistisch zu unterstützen.

Die Evangelische Landessynode bittet die Bundesregierung darüber hinaus, den Aufbau von Justiz und Polizei im Kongo zu forcieren, das internationale Programm zu Befreiung, Entwaffnung und Reintegration von Kindersoldaten so auszustatten, dass die Betroffenen Perspektiven für ihre Zukunft bekommen.
 

Pressemitteilung vom 21. 11. 2008

„Wachsende Kirche“ - schrumpfende Werke und Dienste

Pressemitteilung anlässlich der Herbsttagung der Synode der evangelischen Landeskirche von Württemberg vom 24. - 26. 11. 2008

OFFENE KIRCHE lehnt Personalstelle für evangelikales Sonderprojekt ab

Die Synodalen der OFFENEN KIRCHE lehnen die Fortführung der Sonderstelle beim Oberkirchenrat für das Projekt „Wachsende Kirche“ ab. Das Projekt reduziere die Bemühungen um eine „wachsende Kirche“ auf Gemeindeaufbau, Erneuerung des Gottesdienstes und die Einladung zu Glaubenskursen. Das sei eine Engführung, die nur ohnehin mit der Kirche verbundene Menschen erreiche, aber nicht milieuübergreifend auch Zweifler, Kritiker und Fragende anspreche, so die Mitglieder des Gesprächskreises der OFFENEN KIRCHE.

Die OFFENE KIRCHE kritisiert, dass zugleich in vielen Werken und Diensten der evangelischen Landeskirche in Württemberg ein Stellenabbau geplant ist, besonders in den Bereichen, in denen die Kirche Menschen erreicht, die mit den Angeboten der Kirchengemeinden nicht vertraut sind, etwa bei der Akademie in Bad Boll, beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, beim Polizeipfarramt, beim Beauftragten für Weltanschauungsfragen.

Die Synode berät bei ihrer Tagung vom 24. bis. 26. November 2008 über den Haushalt 2009. Es stehe zu befürchten, so die OFFENE KIRCHE, dass die Mehrheit der Synode diese Bereiche unter vorgeblicher Berufung auf eine derzeit nicht vorhandene Knappheit von Kirchensteuermitteln so zurückschneidet, dass ihre Lebens- und Funktionsfähigkeit ernsthaft in Frage gestellt sein werden. Diese Linie verfolgt exakt das Gegenteil von missionarischer und wachsender Kirche, stellen die Synodalen der OFFENEN KIRCHE fest.

Gez. Michael Seibt
Pressebeauftragter des synodalen Gesprächskreises OFFENE KIRCHE
 

Homepage-Artikel Sommer-Herbst 2008 (PDF-Datei)

Die wichtigsten Artikel von der Homepage im Sommer/Herbst 2008
Aufruf, der Unternehmerdenkschrift der EKD zu widersprechen
Liebe zu Gott und den Menschen in der Bibel und im Koran
Jörg Zink in der Ev. Akademie Bad Boll
Staatsgründung Israels und Al Naqba - wider eine falsche Mythenbildung
Schorndorfer Erklärung: Den Krieg nicht mehr lernen
Zwischenruf: Selbstreferentielle Kirche
„Was würde Jesus fahren? - Ethik im Zeichen des Klimawandels“
Besuch der Christen in Tur Abdin hier der Reisebericht.
Kongress „Wachsende Kirche“ mit dem Vortrag von F. Steffensky, der Bibelarbeit von Klara Butting, dem Impulsreferat von Pastorin C. Währisch-Oblau und den Notizen zum Vortrag von Prof. Dr. I. Karle.
 

Pressemitteilung vom 20. 10. 2008

Mauern triumphieren über Brücken -

die Konferenz über die Belagerung wird ein Opfer der Belagerung

Auf schockierende Weise findet die internationale Konferenz des Gaza-Community Mental Health Programms (GCMHP) „Belagerung und psychische Gesundheit … Mauern gegen Brücken“ unter Belagerung statt. Die Konferenz war für den 27./ 28. Oktober im Gazastreifen geplant. Doch nachdem diese akademische Konferenz seit einem Jahr vorbereitet worden ist, wurde sie nur 14 Tage vor Beginn durch die Entscheidung israelischer Behörden, den internationalen Konferenzteilnehmern den Zugang zu verwehren, in Frage gestellt.

Könnte auf die Auswirkungen der Belagerung ein besseres Schlaglicht geworfen werden? Die Konferenz war als Forum für professionelle Diskussion und wissenschaftlichen Austausch über die Auswirkungen der Gazabelagerung auf die Kinder, die Familien und Gemeinden und über Frieden stiftende Bemühungen organisiert worden. Der Plan ist, Spitzen-Fachleute und Akademiker aus aller Welt zu versammeln und Brücken des Dialogs, gegenseitige Anerkennung und Frieden zu schaffen.

Etwa 120 Teilnehmer von Universitäten aus aller Welt werden erwartet. 25 von ihnen halten Referate und teilen Untersuchungsergebnisse mit. Die Hauptthemen der Konferenz befassen sich professionell mit der psychischen Gesundheit und mit den Menschenrechten. Wenn Israel über die ganze Bevölkerung des Gazastreifens eine strikte Belagerung aus Sicherheitsgründen aufrecht erhält, wie behauptet wird, fragen wir uns, wie kann solch eine Konferenz eine Bedrohung für Israels Sicherheit darstellen?

Diese Aktionen stellen einen schweren Schlag gegen die Rechte akademischer Freiheit, freier Rede, Bildung und des kulturellen Dialoges dar. Wir sehen diese Aktion als eine Aktion an, um die Kommunikation zu blockieren, um die Plattform für gegenseitige Anerkennung, Verständigung und Anerkennung des Leids der anderen zu beeinträchtigen. Noch einmal wird bewiesen, dass Israel – auch wenn es das Gegenteil behauptet – eine Besatzungsmacht ist, die den Gazastreifen unter Kontrolle hat und die Menschen daran hindert, hinein- oder herauszukommen.

Trotz all der Herausforderungen sind wir entschlossen, diese Konferenz abzuhalten. Wir planen, dass die internationalen Gäste von Ramallah aus und die lokalen, die den Gazastreifen nicht verlassen dürfen, mit Video-Verbindung teilnehmen. Wir bestätigen damit, wenn Israel uns physisch belagern kann, so kann es uns doch nicht geistig belagern und unseren Austausch mit der Außenwelt verhindern. Trotz der ungerechten Entscheidung sind wir entschlossen, die Konferenz wie geplant durchzuführen. Wir haben uns für die Konferenz Ziele gesetzt und wollen gleichzeitig die katastrophalen Folgen der Belagerung einer zivilen Bevölkerung bewusster machen.

Wir verlangen von den israelischen Behörden, ihre Entscheidung zurückzunehmen, und die Konferenzteilnehmer in den Gazastreifen einreisen zu lassen. Schließlich bitten wir unsere Teilnehmer, Freunde, Solidaritätsgruppen, Menschenrechtsgruppen und Kollegen gegen die Entscheidung zu protestieren und die andauernde israelische Politik der Menschenrechtsverletzungen offen zu legen.

Für mehr Informationen: Husam El-Nounou, PR-Direktor
GCMHP 00972 – 8 2825700
 

Pressemitteilung vom 19. 10. 2008

Von der Schrottimmobilie zur Finanzmarktkrise

Wirtschaft/Verbraucherschutz/Justiz:

Schrottimmobilien-Geschädigte forderten auf einer Tagung in Bad Boll: Die Bankenaufsicht soll auch die Kunden schützen

Bad Boll / Kreis Göppingen - Die derzeitige Finanzkrise sei größtenteils auf »eine verantwortungslose Kreditvergabe der Banken« zurückzuführen, sagte der Düsseldorfer Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Julius Reiter am Wochenende (17.-19.10.2008) auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll. Schon beim skrupellosen Verkauf von Schrottimmobilien Ende der 90er Jahre habe dieses Versagen eine wesentliche Rolle gespielt.

Der Verkauf völlig überteuerter Immobilien in Deutschland sei ein Vorläufer für die Finanzdienstleistungen gewesen, die jetzt von Amerika aus auch Banken in Deutschland in Schwierigkeiten gebracht hätten, erklärte Reiter. Damals seien in Deutschland Finanzprodukte an Hunderttausende von Bankkunden mit kleinen und mittleren Einkommen verkauft worden, die diese Angebote nicht verstanden und sich wirtschaftlich ruiniert hätten. Jetzt hätten die Bankenvorstände selbst Produkte eingekauft, die sie nicht mehr verstehen und in ihren negativen Folgen für den Finanzmarkt überblicken konnten.

Dringend erforderlich sei deshalb eine Stärkung der Bankenaufsicht, sagte der auf Verbraucherschutzrecht spezialisierte Berliner Rechtsanwalt Jochen Resch auf der Akademietagung. Diese Aufsicht müsse nicht nur für die Liquidität der Banken, sondern endlich auch für den Schutz von Bankenkunden zuständig sein. Der Gesetzgeber solle im Interesse der Schrottimmobilenopfer das von Fachleuten schon lange geforderte »Durchgriffsrecht« auf die Banken durchsetzen und eine Trennung zwischen Kauf- und Kreditvertrag nicht mehr länger zulassen. Die bisherigen Verjährungsfristen würden für die Opfer den Rechtsweg so früh beenden, dass das Ziel des Gesetzes verfehlt werde, Rechtsfrieden herzustellen. Realistischerweise sollten diese Fristen auf mindestens zehn Jahre verlängert werden.

Die Teilnehmenden der Tagung, die sich mit der Aufarbeitung des Schrottimmobilien-Skandals befasste, verabschiedeten eine Erklärung, in der es unter anderem heißt: »Das Vertrauensverhältnis zwischen Banken und Kunden ist so zerrüttet wie nie zuvor.« Der Staat habe die vordringliche Aufgabe, Bürgerinnen und Bürger vor unseriösen oder kriminellen Praktiken von Banken und Finanzdienstleistern zu schützen. Weiter heißt es in dem Papier: »Vor dem Hintergrund des offenkundigen Versagens der Schutzfunktion der Justiz appellieren wir an Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen, sich entschlossen auf die Seite der Geschädigten zu stellen.«

Die Erklärung im Wortlaut:

Bad Boller Appell
von Schrottimmobilienopfern und Verbraucherschutzexperten an Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen

Teilnehmende und Referierende der Tagung zum Thema »Vom Traum zum Alptraum: Schrottimmobilien« vom 17. bis 19. Oktober 2008 haben sich einmütig auf die folgende Erklärung verständigt:

A. Das gesetzliche verbriefte Vertrauensverhältnis zwischen Banken und Kunden ist so zerrüttet wie nie zuvor. Ruinöse Verkaufspraktiken bei Finanzdienstleistungen habe diese Entwicklung schon in früheren Jahren vorbereitet.

B. I.  Wir erinnern an die im Grundgesetz festgelegte Verpflichtung des Staates, den Bürgerinnen und Bürgern die Daseinsvorsorge zu ermöglichen. Die notwendigen Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass Täuschung und Missbrauch möglichst weitgehend ausgeschlossen sind.

II. Deshalb hat der Staat die vordringliche Aufgabe, Bürgerinnen und Bürger vor unseriösen oder gar kriminellen Praktiken von Banken und Finanzdienstleistern zu schützen durch geeignete Instrumente, die für Transparenz und Sicherheit sorgen.

III. Vor dem Hintergrund des offenkundigen Versagens der Schutzfunktion appellieren wir an Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen, sich entschlossen auf die Seite der Geschädigten zu stellen.

C. Angesicht der Rettungsbemühungen um Banken halten wir es für unabdingbar, das staatliche Instanzen entschieden die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und die entsprechenden Empfehlungen und Veröffentlichungen der Verbraucherschutzexperten und –organisationen aufnehmen.

Bad Boll, 19.10.2008

Bereits am Freitag, 17.10.2008, wurde auf der Tagung die Rechtsprechung des BGH bei der Aufarbeitung der Schrottimmobiliengeschäfte kritisiert. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung der Evangelischen Akademie Bad Boll: Schrottimmobilien: BGH unterläuft europäisches Recht
 

Pressemitteilung vom 8. 7. 2008

„Offene Kirche“ mahnt bessere Bedingungen in der Pflege an

In der Aussprache zum Bericht von Landesbischof Frank Otfried July vor der Landessynode, der sich dem demographischen Wandel in der Gesellschaft gewidmet hatte, haben Vertreter des Gesprächskreises „Offene Kirche“ betont, dass die Pflege unterfinanziert sei und die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal verbessert werden müssen. Die Kirche müsse die Gründe für den „Burnout“ des Pflegepersonals benennen und politische Verbesserungen für die Pflege annahmen.

Im Unterschied dazu legten Vertreter der „Lebendigen Gemeinde“ den Akzent auf die Glaubensweitergabe an ältere Menschen.

Michael Seibt
Pressebeauftragter des Gesprächskreises Offene Kirche
 

Pressemitteilung vom 8. 7. 2008

„Offene Kirche“ spricht sich gegen Personalstelle für „wachsende Kirche“ aus

Das Projekt „Wachsende Kirche“ haben Vertreter des Gesprächskreises „Offene Kirche“ in der Sommertagung der Landessynode kritisiert. Der Aufgabenbereich „Gesellschaft gestalten“ sei nach dem Kongress im April 2008 wieder aus dem Programm des Projekts gestrichen worden. Dies zeige, so die „Offene Kirche“, dass eine inhaltliche Engführung drohe. Die Beschränkung auf Prof. Michael Herbst als einzigen theologischen Berater für „wachsende Kirche“ hält die „Offene Kirche“ für nicht angemessen, da es auch Reformvorschläge mit einem anderen theologischen Hintergrund in der Evangelischen Kirche in Deutschland gebe.

Eine zusätzliche Personalstelle, wie sie von Vertretern der „Lebendigen Gemeinde und „Kirche für morgen“ gefordert werde, um das Projekt in der Landeskirche zu einer Dauereinrichtung werden zu lassen, lehnt die „Offene Kirche“ ab. Das Anliegen sei an der Basis angekommen.

Michael Seibt
Pressebeauftragter des Gesprächskreises „Offene Kirche“
 

Heft 2/2008 (PDF-Datei)

Dr. Anne-Lore Schmid - Vorkämpferin...
AMOS-Preis-Ausschreibung
Israel/Palästina: Zochrot, Aachener Friedenspreis
Viele Menschen sind religiös
Kirche: Was wächst wohin?, Ist das Abendmahl offen?, Profil zeigen gegen Halloween?
Sonderpfarramt: Sport als Partner der Kirche
Armut: Wichern - Anwalt der Armen u.a.
Reflexionen über die Tagung „Kirche leiten in der Demokratie“
Theologische Meilensteine: Albrecht Goes
 

Pressemitteilung vom 18. 3. 2008

Citykirchenarbeit an der Stuttgarter Stiftskirche

Stuttgart. Die „Offene Kirche", evangelische Vereinigung in der württembergischen Landeskirche, begrüßt die Öffnung der Arbeit an der Stuttgarter Stiftskirche, die unter Pfarrer Manfred Bittighofer begonnen hat, und wünscht sich eine Fortsetzung dieses Kurses. Die Stuttgarter Stiftskirche sei die zentrale Kirche in der Stadt Stuttgart und für die Landeskirche. Die kirchliche Arbeit an der Stiftskirche habe die Aufgabe, einen echten Dialog zwischen verschiedenen Glaubensprägungen in der Landeskirche zu führen. Die „Offene Kirche", vertreten durch die Mitglieder der Landessynode aus dem Kirchenkreis Stuttgart, Susanne Mauch-Friz, Axel Ehrmann und Michael Seibt, möchte nicht, dass die Stiftskirche zu einer evangelikalen Richtungsgemeinde wird. Dies öffentlich zu sagen, versteht die „Offene Kirche" nicht als unzulässigen Eingriff in das laufende Stellenbesetzungsverfahren an der Stiftskirche. Vielmehr will die „Offene Kirche", die schon seit Jahren die Citykirchenarbeit begleitet und fördert, damit zur öffentlichen Diskussion um die Arbeit an der zentralen Stuttgarter Kirche einen Beitrag leisten.
 

Heft 1/2008 (PDF-Datei)

Auf in die neue Synode
Zum 80. Geburtstag von Wolf-Dietrich Hardung
Integration: Kein Dialog auf Augenhöhe, Islamischer Religionsunterricht
Theologische Meilensteine: Ernst Lange
Citykirchen
Sonderpfarramt: AltenPflege HeimSeelsorge
Iran-Krieg noch in der Bush-Ära?