Unterstützen Sie die OFFENE KIRCHE und werden Sie Mitglied!

Abonnieren Sie unseren Newsletter.

AMOS-Preis Ausschreibung 2017

zur aktuellsten Ausgabe der OK-Zeitung

 

 

Landeskirche 2010

Ein Beitrag zur Auseinandersetzung über die Zukunft unserer Kirche.


Sie können die Inhalte dieses Diskussionsbeitrages hier lesen: pdf-Datei Landeskirche 2010



Pressemitteilung 20. 10. 1995

Ja zum Religionsunterricht

Ein klärendes Gespräch zwischen dem Vorstand der Fachgemeinschaft Evangelischer Religionslehrerinnen und Religionslehrer in Württemberg e.V. und dem Leitungskreis der Offenen Kirche (OK) am 19. Oktober 1995 hat folgende präzisierende Interpretation der Passage zum Religionsunterricht im Papier „Landeskirche Zwanzigzehn” der OK ergeben:

Der Leitungskreis der OK unterstützt und fördert den Religionsunterricht und den theologisch und gesellschaftlich wichtigen Dienst der Religionslehrerinnen und Religionslehrer. Gerade in der Bildungs- und Erziehungsarbeit hat die Kirche einen wesentlichen Beitrag im Sinne des konziliaren Prozesses (Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung) zu leisten.

Angesichts der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung, der zunehmenden religiösen Vielfalt und der dringend nötigen Wertevermittlung wird es einer differenzierten Struktur und Zukunftskonzeption des Religionsunterrichts bedürfen. Gerade deshalb ist es unabdingbar, dass gemäß der Aussage des baden-württembergischen Schulgesetzes die Religionsgemeinschaften inhaltliche Verantwortung für den Religionsunterricht tragen. Nach der Landesverfassung ist es Sache des Staates, die Finanzierung und Organisation des Religionsunterrichts zu verantworten.

Die OK hält im Papier „Landeskirche Zwanzigzehn” im übrigen fest, dass Ausbildungsstätten für Erzieherinnen und Pädagogen von der Landeskirche weiter zu unterhalten und auszubauen seien.

Die OK legt Wert auf die Feststellung, dass das Papier „Landeskirche Zwanzigzehn” nicht das Wahlprogramm der OK ist. Es ist ausdrücklich als „Beitrag zur Auseinandersetzung über die Zukunft unserer Kirche” ausgewiesen. Alle auf allen Ebenen dieser Kirche stehen am Beginn dieser Diskussion, die völlig ergebnisoffen und mit unverstelltem Blick geführt werden muss.

Eva-Maria Agster, Pfarrerin, Vorsitzende (1995)
Fritz Röhm, stellv. Vorsitzender (1995)