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AMOS-Preis-Verleihung 2019

zur aktuellsten Ausgabe der OK-Zeitung

 

 

OFFENE KIRCHE in Ravensburg und Biberach/Riß

Prälatin Gabriele Arnold

Der Wahlbezirk 26 für die württtembergischen Kirchenwahlen besteht aus den beiden Evang. Kirchenbezirken Ravensburg und Biberach/Riß.

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„Heute Bibel lesen“. Darüber spricht die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold am 4. Juni 2019 im Evang. Gemeindehaus Laupheim (Radstraße 12, 88471 Laupheim).
Wie können wir die biblischen Texte heute verstehen? Versteht eine schwarze Frau in einem nigerianischen Dorf die Bibel anders als ein deutscher Bischof? Gibt es zeitlose Wahrheiten und für immer gültige Vorschriften?
Ein spannender Gesprächsabend ab 19:30 Uhr, herzlich willkommen.
Eingeladen wurde Prälatin Arnold von Jutta Henrich und Hellger Koepff. Sie beide vertreten als Mitglieder der Offenen Kirche Oberschwaben in der Württ. Landessynode. Bei den Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019 treten sie zur Wiederwahl an.

Flyer der Veranstaltung

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Die Kandidierenden der OFFENEN KIRCHE in Ravensburg - Biberach/Riß

Hellger Koepff und Jutta Henrich

Für die OK Oberschwaben kandidieren bei den Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019 Jutta Henrich und Hellger Koepff. Sie stellen sich vor:

Jutta Henrich arbeitet als Bibliothekarin in Laupheim. Seit nunmehr 12 Jahren vertritt sie den Süden Württembergs in der Landessynode, von 2008-2013 den Wahlbezirk Ulm-Blaubeuren, seit 2014 die Dekanate Ravensburg-Biberach. Seit 2015 ist sie auch Mitglied der EKD-Synode.
Ihr Anliegen ist es, dass die Kirche eine relevante Stimme in der Gesellschaft bleibt. Die Kirche muss die menschenfreundliche und befreiende Botschaft des Evangeliums in gesellschaftliche Debatten einbringen. Einen Schwerpunkt stellt derzeit der Einsatz für die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare dar. Der OFFENEN KIRCHE ist es ein wichtiges Anliegen, dass lesbische und schwule Paare, die in eingetragener Partnerschaft leben oder staatlich getraut sind, auch kirchlich getraut werden können. „Wir sehen keinen theologischen Grund, das nicht zu tun“, betont Henrich. 

Hellger Koepff wirkt seit 2003 als Dekan in Biberach. Sein zentrales Anliegen ist es, die biblischen Texte mit den heutigen Herausforderungen ins Gespräch zu bringen. „Dann können Christen gar nicht anders, als im Geist Jesu das Leben mitzugestalten.“ So hat er das Biberacher Bündnis für Demokratie und Toleranz mitbegründet, um ein Zeichen für die freiheitlich demokratische Grundordnung zu setzen. „Kirche ist geistlich fundiert und darum politisch aktiv. Gut, dass Christen ökumenisch verbunden in der Notfallseelsorge und in der Arbeit für den Frieden aktiv sind“, so der Dekan.
Nach seiner Überzeugung müssen die Kirchengemeinden vor Ort gestärkt werden, damit die Kirche vor Ort bleibt. Darum lehnt er die Gründung und Finanzierung neuer evangelikaler Gemeindeformen in der Landeskirche ab. 

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