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AMOS-Preis Ausschreibung 2017

zur aktuellsten Ausgabe der OK-Zeitung

 

 

OFFENE KIRCHE in Ravensburg und Biberach/Riß

Der Wahlbezirk 26 für die württtembergischen Kirchenwahlen besteht aus den beiden Evang. Kirchenbezirken Ravensburg und Biberach/Riß.

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Die Kandidierenden der OFFENEN KIRCHE in Ravensburg - Biberach/Riß

Jutta Henrich

  • Bibliothekarin in Laupheim
  • 58 Jahre, verheiratet mit Pfarrer Andreas Henrich, vier erwachsene Kinder
  • seit 2008 Mitglied der Landessynode

Dekan Hellger Koepff

  • Dekan in Biberach/Riß
  • 59 Jahre, verheiratet mit Pfarrerin Annette Roser-Koepff, drei erwachsene Kinder
Gemeinsam setzen wir uns ein für eine Kirche
  • in der Menschen unterschiedlicher Frömmigkeitsformen und Lebensstile miteinander leben, feiern und glauben
  • in der Erkenntnisse der theologischen Wissenschaft ihren Weg an die Gemeindebasis finden 
  • die präsent ist, wo Menschen die Menschenfreundlichkeit Gottes spüren sollen - weit über die Kerngemeinde hinaus
  • die offen und einladend auch für Distanzierte und Suchende ist.
Gemeinsam setzen wir uns ein für eine Kirche
  • in der das Evangelium einladend und ansteckend in vielerlei Form weitergegeben wird.
  • die als Volkskirche das Zusammenleben im Sinne Jesu mitgestaltet, sich einmischt, querdenkt und um Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung ringt.
  • die in einem offenen, ehrlichen Gespräch Menschen anderer Religionen und Kulturen begegnet und sucht, was wir gemeinsam für das Leben tun können.
  • die aus der Bibel lebt und der Seelsorge einen weiten Raum einräumt.

 

In Oberschwaben geboren, lebe ich nach Stationen in Bad Waldsee, Baienfurt, Stuttgart und Ulm heute in Laupheim. Als ehrenamtliche Mitarbeiterin und Pfarrfrau war ich in vielen kirchlichen Arbeitsfeldern aktiv, besonders in der Frauenarbeit und der Erwachsenenbildung, für die ich eine eigene Ausbildung absolviert habe.
Einige Jahre war ich auch Kirchengemeinderätin in Ulm.
Beruflich arbeite ich als Bibliothekarin in der Stadtbibliothek Laupheim. Wichtig war mir als gebürtiger Oberschwäbin immer die Ökumene vor Ort: Die Beziehungen und das Gespräch mit den katholischen Geschwistern sowie Kontakte zu Angehörigen anderer Konfessionen und Religionen.
Seit 2008 gehöre ich der Landessynode an und arbeite dort u.a. im Theologischen Ausschuss, im Pfarrplan-Ausschuss sowie in der Leitung des Gesprächskreises "Offene Kirche".

Die Landessynode stellt die Weichen, wie es in unserer Landeskirche weitergeht: Evangelisch in Württemberg, Strukturen und Personalentwicklung in der Kirche, die Kirche und das Geld, Diskussionen über Familien- und Lebensformen, die weltweite Kirche, der Umgang unserer Kirche mit Fremden und Flüchtlingen - an all diesen Fragen will ich gerne in den nächsten sechs Jahren weiterarbeiten.

 

In den Jahren als Gemeindepfarrer in Horrheim und Bad Boll und seit 2003 als Biberacher Dekan habe ich erfahren, was Gemeinden brauchen. Kirche lebt in der Gemeinde, aber Christen bleiben nicht unter sich. Im Geiste Jesu nehmen wir Stellung und gestalten zusammen mit anderen die Welt, in der wir leben.

Darum sind mir wichtig:

  • Nur in der weltweiten Ökumene können wir unseren Glauben leben. Das habe ich in einem Studienjahr in Malawi/Afrika hautnah erfahren.
  • Kirche ist diakonisch. Darum engagiere ich mich in der Arbeit mit Lanzeitarbeitslosen im Dornahof und im Förderverein Hospiz im Landkreis Biberach. 17 Jahre hatte ich die Leitung von Diakoniestationen inne.
  • Jugendliche suchen eigene Formen des Glaubens, dabei brauchen sie Freiräume und Begleitung. Intensiv unterstütze ich die Jugendarbeit in Oberschwaben, sie hat durch die weiten Wege ganz eigene Herausforderungen.
  • Pfarrerinnen und Pfarrer sollen ihre Arbeit gerne und gut machen und dabei gesund bleiben. Über zehn Jahre habe ich mich im Seelsorgeausschuss des Pfarrvereins eingebracht, dieses Anliegen nehme ich in die Synode mit.
  • Christen brauchen Auszeiten für Leib und Seele. Mir ist Seelsorge ein zentrales Anliegen. Gleichzeitig treibe ich regelmäßig Sport (Skigymnastik, Schwimmen, Volleyball, Skifahren), fotografiere und reise.

Unterstützerliste    Veranstaltungen zur Wahl

 

Die OFFENE KIRCHE setzt sich in der Landessynode ein

  • für eine Kirche, die den Menschen zugewandt ist und vielfältige Möglichkeiten zur Beteiligung anbietet.
    Seelsorge-, Bildungseinrichtungen und die Evang. Akademie werden gefördert.
  • für eine Kirche, die nach innen und außen glaubwürdig ein tritt für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.
    Die Landeskirche bezieht Stellung zu gesellschaftlichen Herausforderungen, die weltweite Klimagerechtigkeit wird beachtet, das Friedenspfarramt der Landeskirche wird erhalten und weiter ausgebaut.
  • für eine Kirche, in der die weltweite Ökumene gefördert und das Gespräch mit Andersdenkenden und anderen Religionen gesucht wird;
    Die Stellen für christlich-jüdischen und christlich-islamischen Dialog werden erhalten und ausgebaut.
  • für eine Kirche, die die unterschiedlichen Lebensformen ihrer Mitglieder und ihrer Mitarbeitenden respektiert.
    Die Lebensform von homosexuellen Pfarrerinnen und Pfarrern ist auch im Pfarramt kein Hindernis.
  • für eine Kirche, die demokratische Strukturen weiter entwickelt und Entscheidungen transparent macht.
    Alle Stellen in der Landeskirche werden öffentlich ausgeschrieben.
  • für eine Kirche, die die Gaben von Frauen und Männern in gleicher Weise schätzt und vorhandene Ungleichheiten beseitigt.
    In kirchlichen Leitungsämtern gibt es eine verbindliche Geschlechterquote.
  • für eine Kirche, in der Glaube und Vernunft keine Gegensätze sind, sondern die bereit ist, immer wieder neu nach der Wahrheit des Evangeliums zu fragen.

Für Vielfalt und Gerechtigkeit mit Profil und Biss

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