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AMOS-Preis Ausschreibung 2017

zur aktuellsten Ausgabe der OK-Zeitung

 

 

Hier erfahren Sie:

Offene Kirche Ludwigsburg-Marbach

 

Herzlich willkommen bei der OK-Ludwigsburg-Marbach

Wir sind die Offene Kirche im Wahlkreis 4 für die Wahl zur Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Dieser umfasst die Kirchenbezirke/Dekanate Ludwigsburg und Marbach.

Zur Zeit werden von den Kirchenmitgliedern alle 6 Jahre im Wahlkreis 4 drei Laien und eine Theologin oder ein Theologe in die Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gewählt.

Der OK-Bezirk Ludwigsburg-Marbach schlägt die Wahlbewerber vor, macht die Wahlwerbung und begleitet die gewählten Synodalen.
Er lädt jedes Jahr zu mehreren Veranstaltungen ein.

 

Hier unser Brief zum Neuen Jahr 2016

Liebe Freudinnen und Freunde der OK,

    „Damit wir klug werden“ - so lautete das Motto des Kirchentags 2015 in Stuttgart. Ein Kirchentag, der unsere Kirche einmal von einer anderen Seite zeigte und großen Anklang fand – wie unsere Vortragsreihe zu den aktuellen Themen. Sind wir wirklich klüger geworden? Auf jeden Fall haben viele von uns etwas für sich mitgenommen. Auch 2016 planen wir wieder Veranstaltungen in dieser Richtung.
     Es war ein bewegtes Jahr 2015, das stark von den Entscheidungen durch und die Auswirkungen der Flüchtlingspolitik geprägt war. Das Netzwerk Kirche fängt vieles auf, was Politik nicht leisten kann. Die Zahl der ehrenamtlich Engagierten in unseren Gemeinden scheint unendlich. Wir werden in der Landessynode weiter daran arbeiten, dass die nötige Unterstützung kommt und die Themen Friedenspädagogik, interreligiöser Dialog und Integration weiter fördern. Mit der Ankunft und Unterbringung der Flüchtlinge endet diese Arbeit nicht – nein, sie beginnt.

     Die Stimmung in der Landessynode ist unter der Leitung von Präsidentin Schneider und der neuen Geschäftsführerin Frau Marquardt deutlich entspannter und angenehmer. So gehen wir auch angesichts großer Aufgaben zuversichtlich ins neue Jahr mit den wohltuenden Worten der Jahreslosung aus Jesaja 66,13: Ich will Euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

       Jesaja stellt uns Gott hier wie eine Mutter vor. Das ist eine der besonderen Stellen in der Bibel, in der von Gott ganz eindeutig mit weiblichen Attributen gesprochen wird: er wird trösten, wie eine Mutter tröstet. Das ist ein Bild von Gott, das Geborgenheit und Wärme ausstrahlt, auch in dunklen Zeiten. Auch wenn wir keine Kinder mehr sind, tut uns dieses Bild gut. Auch als Erwachsener braucht man eine Schulter zum Anlehnen, einen Arm, der einen hält. Gut, wenn Menschen da sind, die das tun. Noch besser, wenn Gott da ist und so tröstet. Trost, das Wort hängt auch mit Treue zusammen. Ganz gleich, welche Erfahrungen man mit der eigenen Mutter gemacht hat – Gottes Treue und Trost geht darüber hinaus. Sie trägt und hält viel mehr aus. Was einst den ins Exil vertriebenen Menschen gesagt wurde und ihnen neue Hoffnung gab, möge auch uns im kommenden Jahr und in diesen unruhigen Zeiten immer wieder Halt geben. Sich in dieser mütterlich tröstenden Kraft Gottes ab und an bergen können, sich anlehnen, Kraft schöpfen, das möge Ihnen und Euch 2016 mit Gottes Hilfe gelingen.

       Herzlich grüßen zum neuen Jahr
Ihre/Eure Landessynodalen Angelika Herrmann und Kerstin Vogel-Hinrichs
und für den Bezirksleitungskreis Albrecht Keller

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