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OK-Mitgliederversammlung 2012

Seit einigen Jahren sind die ganztägigen OK-Jahrestreffen zweigeteilt: Neben der Mitgliederversammlung wird die Auseinandersetzung mit einem aktuellen Thema gesucht.
Pfr. Dr. Eberhard Grötzinger stellt in seinem Vortrag am Vormittag dar, wie es zum Ideal- und Vorbild des evangelischen Pfarrhauses kam. Er geht näher auf Residenzpflicht (Pflicht, in der Kirchengemeinde zu wohnen), auf Familienstand und Pfarrfamilie, auf spezielle Konflikte im Pfarrhaus sowie das Verhältnis von Haupt- und Ehrenamt ein. Wandelt sich der Pfarrberuf zu dem einer Managerin oder eines Moderators?
Der Vortrag von Pfr. Dr. Eberhard Grötzinger "Das evangelische Pfarrhaus im Wandel" (pdf, 13 Seiten) steht hier zur Verfügung.
Nach dem Vortrag von Pfarrer Dr. Eberhard Grötzinger über den Wandel im evangelischen Pfarrhaus vertieften die Mitglieder in vier Gruppen folgende Themen:
1) Brauchen wir noch Pfarrhäuser in jeder Gemeinde? - Fragen an die Residenzpflicht
2) Anforderungsprofil zur Leitung der Gemeinde
3) "und drinnen waltet die züchtige Pfarrfrau?) - Anfragen an den Familienstand
4) Priestertum aller Gläubigen - was unterscheidet PfarrerInnen von Ehrenamtlichen?
Renate Lück hat eine Zusammenfassung aus der Diskussion der Arbeitsgruppen erstellt.

In der sich anschließenden Mitgliederversammlung gibt Vorsitzende Ulrike Stepper in ihrem Vorstandsbericht Rückblick und Ausblick: Es war ein wechselhaftes Jahr 2011 für die OK.

Rechner Gunter Kaden stellt den Jahresabschluss 2011 vor und beantwortet Fragen aus der Mitgliederversammlung. Nach der Entlastung von Vorstand und Rechner stellt Vorstandsmitglied Gerhard Schubert den Haushaltsplan 2012 der OK vor.
Nach der Entlastung die Verabschiedung: Ulrike Stepper verabschiedet Gunter Kaden aus dem Vorstand der OFFENEN KIRCHE. Gunter Kaden war von 2007-2012 Rechner der OK gewesen und hatte gleichzeitig die Geschäftsstelle inne. Er scheidet aus persönlichen Gründen aus dem Amt. Mit viel Applaus danken ihm die Anwesenden für sein Engagement als Rechner, im Vorstand und in der Geschäftsstelle. Ein Nachfolger für Gunter Kaden als Rechner konnte noch nicht gefunden werden.

Sabine Hutter versieht seit Anfang des Jahres die OK-Geschäftsstelle als Nachfolgerin von Gunter Kaden. Die Mitgliederversammlung begrüßt sie herzlich, Vorsitzende Ulrike Stepper überreicht einen Blumenstrauß und wünscht ihr für die neue Aufgabe alles Gute.

Mit einer Satzungsänderung wird der Gesprächskreis schriftlich verankert und sorgt für eine bessere Verzahnung zwischen der Arbeit von Mitgliedern, Vorstand und Synodalen. ( OK-Satzung in der aktuellen Fassung vom 17.3.2012 )

Der OK-Vorstand stellt einen ersten Entwurf für das Wahlprogramm 2013 vor, zu dem gleich einige ergänzende Anregungen aus dem Plenum kommen. Die Basis der OK wird gezielt bei der Erstelltung des Wahlprogramms beteiligt.

Der Synodale Prof. Dr. Martin Plümicke gibt einen Einblick in die Arbeit der OK-Synodalen in der Landessynode. Er berichtet von Erfolgen und Misserfolgen der OK in der Landessynode und über die Diskussion übers EKD-Pfarrergesetz, ausgelöst von acht Alt-Bischöfen. Gelungen ist die Einsetzung von Jungdelegierten. Bei der Diskussion um Vikarin Carmen Häcker machte die OK mit ihren Argumenten eine gute Figur. Ruth Bauer hatte sich dafür eingesetzt, Geld für die energetische Sanierung der Pfarrhäuser einzustellen, das werden nun zwei Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren sein. Auf ihr Betreiben wurde auch (einstimmig!) die neutrale Ombudsstelle installiert. Auf OK-Antrag wurde auch endlich erreicht, dass im Haushaltsplan der Synode die Dezernate und die Fachausschüsse der Synode deckungsgleich und somit übersichtlicher sind. Für den Einrichtungsfonds für diakonische Einrichtungen hatte sich Dr. Waltraud Bretzger, stellv. Vorsitzende des Diakonie-Ausschusses, stark gemacht.
Nicht gelungen ist die Nachfolgeregelung ausgeschiedener Synodalen. Es rückt immer noch die- oder derjenige nach, die/der die nächst meisten Stimmen erreichte, ungeachtet der Gesprächskreis-Zugehörigkeit. Auch die Kirchenkreisreform, für die sich Dr. Martin Plümicke einsetzt, fand keine Mehrheit.

Über die Ergebnisse der Frühjahrstagung 2012 in Schwäbisch Gmünd siehe den Bericht der OK-Synodalen Pfrin. Kerstin Vogel-Hinrichs  (pdf, 3 Seiten).

Christa Hess, auch Vorstandsmitglied im Dachverband Entwicklungspolitik in Baden-Württemberg, machte auf die Aktion "Welt:Bürger gefragt" aufmerksam. Näheres unter www.baden-wuerttemberg.de/weltbuerger-gefragt. Der Auftakt findet auf der Messe Fair handeln am 14. April 2012 von 10.30 bis 14 Uhr in Stuttgart statt.

Die Vorsitzende lädt schon zur Geburtstagsfeier der OK am 10. November 2012 in den Wannersaal des Lindenmuseums in Stuttgart ein.

Pfr. Dr. Eberhard Grötzinger
Vorsitzende Ulrike Stepper
Ulrike Stepper verabschiedet Rechner Gunter Kaden
Sabine Hutter leitet ab sofort die OK-Geschäftstelle