Berichte von der

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OK-Mitgliederversammlung 2.3.2013


Prof. Dr. Volker Drecoll
Der neu bestätigte OK-Vorstand

Auf der Jahresversammlung der kirchenpolitischen Vereinigung in Württemberg "Offene Kirche" am 2. März 2013 in Stuttgart-Botnang stellte die Offene Kirche ihr OK-Wahlprogramm 2013 für die Ende des Jahres anstehenden Wahlen zur Landessynode vor. Ihre kirchenpolitischen Ziele für die nächste Legislaturperiode stellt die Offene Kirche unter den Slogan "Für Vielfalt und Gerechtigkeit, mit Profil und Biss".

In dem Eröffnungsvortrag der Jahresversammlung ging Dr. Volker Henning Drecoll, Professor für Alte Kirchengeschichte an der Universität Tübingen und Ephorus am Evangelischen Stift in Tübingen, der Frage nach "Wie intolerant war die Reformation?" In seinem lebhaften Vortrag führte er in die Geschichte der Reformation in Württemberg und die Kirchenordnungen im 16. Jahrhundert ein und machte deutlich, welche Spuren Politik und Intoleranz in der württembergischen Landeskirche hinterlassen haben.

Im weiteren Verlauf der Jahresversammlung wurden die bisherigen Mitglieder des engeren und des erweiterten Vorstandes der Offenen Kirche von den Mitgliedern einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Wieder gewählt wurden: Ulrike Stepper als Vorsitzende, Gerhard Schubert als 2. Vorsitzender, Johannes Dürr als Rechner und der Erweiterte Vorstand bestehend aus Ruth Bauer, Sabine Drecoll, Erich Haller, Renate Lück, Michael Maisenbacher, Prof. Dr. Martin Plümicke und Harald Wagner.
Die Mitgliederversammlung sprach dem Vorstand der Offenen Kirche ihren Dank aus für die geleistete Arbeit und die bisherigen Planungen für die anstehenden Synodalwahlen. Hervorgehoben wurde das gute Arbeitsverhältnis zwischen dem Vorstand der Offenen Kirche und den Synodalvertretern der Offenen Kirche.
Der Bericht der Vorsitzenden steht hier im pdf-Format zur Verfügung.

Professor Martin Plümicke, Leiter des Gesprächskreises, berichtete über wichtige Themen der zurückliegenden Synodaltagungen. Für den Schwerpunkttag zum Projekt "Evangelisch in Württemberg" hatte der Gesprächskreis der Lebendigen Gemeinde Thesen vorgelegt, die in ihrer theologischen Enge für die Vertreter der Offenen Kirche schwer erträglich waren. Die alternativen Thesen der Offenen Kirche fanden im Synodalplenum, das von der Mehrheit der Lebendigen Gemeinde und Evangelium und Kirche dominiert wird, keine Zustimmung, verdeutlichen aber der breiten Öffentlichkeit, dass es theologisch weitherzigere Positionen in der Evangelischen Landeskirche gibt. Weitere Diskussionen gab es um die Vielfalt von Gemeindeformen; um das EKD-Pfarrdienstrecht und um die Finanzen.
Angesichts der hohen Kirchensteuereinnahmen fordert der Gesprächskreis der Offenen Kirche, dass die unerwarteten Mehreinnahmen zu einem Großteil den Gemeinden und Einrichtungen der württembergischen Landeskirche zu Gute kommen und nicht - wie vorgesehen - zur Erhöhung der ohnehin hohen Rücklagen der Landeskirche verwandt werden.

Renate Lück

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Die OFFENE KIRCHE: Mitgliederversammlungen

Die OFFENE KIRCHE ist basisdemokratisch organisiert. Die Mitglieder treffen sich jährlich zur Mitgliederversammlung, bei der der/die Vorsitzende den Geschäftsbericht und der/die Rechner/-in den Finanzbericht geben sowie der Haushaltsplan beschlossen wird. Die Mitgliederversammlung entlastet Vorstand und Rechner.

Das Besondere bei den Mitgliederversammlungen der OFFENEN KIRCHE ist, dass immer auch starkes Gewicht auf inhaltliche Arbeit und lebhafte Diskussion gelegt wird. Beliebt sind die Vorträge von Experten, die reichlich Gesprächsstoff liefern.

Den aktuellen Bericht von der Jahresversammlung sowie die der vergangenen Jahre finden Sie in der rechten Spalte.


Vorsitzende Ulrike Stepper