OK-LOGO Paprika
Startseite | Sitemap | Impressum | Suche:
Wir über uns Termine Aktuelles OK-Positionen AMOS-Preis Kontakt

Startseite

Die Offene Kirche

Vorsitzende

Vorstand

Landessynodale

BezirksvertreterInnen

Mitgliederversammlungen

Geschäftsstelle

Redaktion

Archiv

OK-Intern

 
 


Unterstützen Sie die Offene Kirche und werden Sie Mitglied! Online-Antrag und   Einzugs-Ermächtigung.


Lassen Sie sich über aktuelle Themen laufend per E-Mail informieren:

 

 

Archiv: „Anstöße“, wichtige Artikel und Pressemitteilungen

Wir haben hier für Sie die Ausgaben der Zeitschrift „Anstöße“ der OFFENE KIRCHE, wichtige einzelne Artikel und Pressemitteilungen archiviert. Die jeweiligen Ausgaben der Zeitschrift können Sie hier im PDF-Format (wie die gedruckte Ausgabe) anschauen und ausdrucken.

Anstöße 2/2010

Brot zum Leben - zur Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes
Geld oder Leben - gerechte Teilhabe für Frauen 
Es sollte kein Armer unter euch sein - Schwerpunkt der Sommertagung der Landessynode
Die große Show um Nichts - Betrachtung zum 2. Ökumenischen Kirchentag
Inhaltliche Arbeit erhalten - zur Spardiskussion in der Landessynode
Ein weiterer Schritt hin zu Gemeinschafts-, Richtungs- und Personalgemeinden
Kirche und Politik - Interview mit Katrin Göring-Eckardt
Den gibt's ja gar nicht - Ein Leben in Deutschland
 

Anstöße 1/2010

Damit sie alle eins seien. Jugendgemeinden gefährden die Konziliarität der Kirche
Raum geben für Gott und die Welt. Wie kann Kirche für Jugendliche anziehend sein?
Spielräume des Glaubens. Jugendkirche, Diakonie-Labor, Kulturraum und Vesperkirche
Act for the Sake of Love – handelt um der Liebe willen! Auszüge aus der Predigt von Dr. Rowan Williams in der Kathedrale von Kopenhagen
Nach Kopenhagen Wie ernst meint es unsere Kirche mit dem Klimaschutz?
Systembruch Um Einsparungen geht es bei den Zentralisierungen für die landeskirchlichen Einrichtungen offensichtlich nicht
Auch unter Evangelikalen gibt es Fundamentalisten Aufgespießt aus idea 3/10 von Dr. Heinrich Löwen Jr.
Und die Kirche? Kommentar zur Herbst-Synode zu den Punkten „Bericht des Umweltbeauftragten“ sowie „Antrag auf ein faires Beschaffungswesen“ von von Reinhard Hauff
 

Heft 2/2009

Winnenden: Rabenschwarzes BÜndel...
Interview mit Ingeborg Soller-Britsch
Stepanek: Bildungsgerechtigkeit durch Teilhabegerchtigkeit
Brenzmedaillen an Dr. Erhard Eppler und Fritz Röhm
Interreligiöser Dialog: Abraham zieht um
Christlich-muslimischer Dialog (Pfr. Rothe)
Bibel, Koran und Tora geben sich die Hand
Sichtwechsel (Pfarrerin Eberle)
Brot für die Welt: Ökumenische Partner auf dem Kirchentag
Der neue EKD-Rat
Geschichte der OK: Pfr. i.R. Hermann Söhner
Meilenstein: Martin Niemöller
Klimawandel
 

Homepage-Artikel Frühjahr/Sommer 2009

Die wichtigsten Artikel von der Homepage im Frühjahr/Sommer 2009
Geschichte der OK: Margot Gilch
Ilse Junkermann wird Landesbischöfin
Dorothea Margenfeld wurde 70
Erhard Eppler erhielt die Silberne Brenzmedaille
Brenz-Medaille für Fritz Röhm
Sommersynode 2.-4. Juli 2009
Kirchentag in Bremen mit Nachklapp (Briefwechsel Braun - Leicht)
Christen im Nordirak
Kirchenreform - eine Vision (Michael Seibt)
Winnenden (Eberhard Braun)
Frühjahrssynode 12. + 13. März 2009
 

Heft 1/2009

Neu in der Landessynode: Petra Ruffner-Käpplinger
Nachhaltig verantwortliche Kirche: Suchet der Stadt Bestes
Kirchenreform - eine Vision
„Notwendiger Wandel“ inm Kirchenbezirk Geislingen
Geschichte der OK: 40 Jahre Kritische Kirche
Umsteuern jetzt!
SAVE ME - Eine Stadt sagt Ja!
Refugio Stuttgart e.V.
 

Homepage-Artikel Herbst-Winter 2008

Die wichtigsten Artikel von der Homepage im Herbst/Winter 2008
„Wenn das Weib nicht mehr schweigt“
40 Jahre Frauenordination ...
Erinnerung an Nakba ....
Aktion Sühnezeichen - Friedensdienste und Württemberg
Interview: Aktion Sühnezeichen
Schreiben Sie ans Kloster Mar Gabriel!
Bericht von der Herbstsynode
Wie evangelisch ist Ihr Einkauf?
Erinnerung an Nakba ....
Hauszerstörung und Besetzung beenden.
 

Pressemitteilung vom 9. 12. 2008

Bundesverdienstkreuz für Marliese Walz

Marliese Walz OK-Mitglied Marliese Walz, im Präsidium der Evangelischen Frauen in Deutschland, bekam am 5. Dezember 2008, dem Tag des Ehrenamts, das Bundesverdienstkreuz für ihr Engagement für Kirche und Ökumene vom baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger im Auftrag von Bundespräsident Horst Köhler verliehen.

Die 55jährige Germanistin und Historikerin, begann in den 90er Jahren für den Weltgebetstag zu arbeiten. Von 2001 bis 2006 war sie Vorsitzende des Frauenwerks der Württembergischen Landeskirche, der Evangelischen Frauen in Württemberg. In der Evangelischen Frauenhilfe in Deutschland, einem der beiden Vorgängerverbände der „Evangelischen Frauen in Deutschland e.V.", war sie von 2004 bis 2007 Vorstandsmitglied. Marliese Walz gehörte als Mitglied des Gründungspräsidiums zu den Gestalterinnen dieses Fusionsprozesses.

Evangelische Frauen in Deutschland e.V.
Frauke Josuweit, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Hannover
 

Pressemitteilung vom 25. 11. 2008

Schutz der Menschen im Kongo

Landessynode fordert Bundesregierung zum Handeln auf

Stuttgart. „Wir wissen durch unsere Partnerkirchen im Kongo von den ungezählten Leiden der Zivilbevölkerung, besonders der Mädchen und Frauen“, sagte der Synodale Harald Kretschmer bei der Herbsttagung der Württembergischen Evangelischen Landessynode in Stuttgart. Der verheerende Krieg im Osten der Demokratischen Republik Kongo müsse bald beendet werden. Der Schutz der am Krieg unbeteiligten Menschen und die sofortige Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Dörfer und Städt hätten dabei absoluten Vorrang. Die Landessynode beschloss daher, die Bundesregierung zu bitten, all ihre Möglichkeiten zu nutzen und auf den Frieden im Kongo hinzuwirken. Insbesondere sollten alle beteiligten Parteien zu einem sofortigen bedingungslosen Waffenstillstand und zu sofortigen Verhandlungen über die künftige Machtverteilung im Kongo zu drängen und dem drohenden Zerfall der Demokratischen Republik Kongo entgegen zu wirken.

Auch solle die Bundesregierung dafür Sorge tragen, dass das Thema „Überwindung der Gewalt“ im Ostkongo auf nationaler und europäischer Ebene höchste Priorität erhält. Zudem solle Deutschland die UNO-Friedensmission in die Lage versetzen, die beteiligten Kriegsparteien auseinander zu halten und die Zivilbevölkerung zu schützen. Die Synode forderte auch dazu auf, sich stärker als bisher im Rahmen der UNO-Friedensmission im Kongo zu engagieren und diese auch materiell und logistisch zu unterstützen.

Die Evangelische Landessynode bittet die Bundesregierung darüber hinaus, den Aufbau von Justiz und Polizei im Kongo zu forcieren, das internationale Programm zu Befreiung, Entwaffnung und Reintegration von Kindersoldaten so auszustatten, dass die Betroffenen Perspektiven für ihre Zukunft bekommen.
 

Pressemitteilung vom 21. 11. 2008

„Wachsende Kirche“ - schrumpfende Werke und Dienste

Pressemitteilung anlässlich der Herbsttagung der Synode der evangelischen Landeskirche von Württemberg vom 24. - 26. 11. 2008

OFFENE KIRCHE lehnt Personalstelle für evangelikales Sonderprojekt ab

Die Synodalen der OFFENEN KIRCHE lehnen die Fortführung der Sonderstelle beim Oberkirchenrat für das Projekt „Wachsende Kirche“ ab. Das Projekt reduziere die Bemühungen um eine „wachsende Kirche“ auf Gemeindeaufbau, Erneuerung des Gottesdienstes und die Einladung zu Glaubenskursen. Das sei eine Engführung, die nur ohnehin mit der Kirche verbundene Menschen erreiche, aber nicht milieuübergreifend auch Zweifler, Kritiker und Fragende anspreche, so die Mitglieder des Gesprächskreises der OFFENEN KIRCHE.

Die OFFENE KIRCHE kritisiert, dass zugleich in vielen Werken und Diensten der evangelischen Landeskirche in Württemberg ein Stellenabbau geplant ist, besonders in den Bereichen, in denen die Kirche Menschen erreicht, die mit den Angeboten der Kirchengemeinden nicht vertraut sind, etwa bei der Akademie in Bad Boll, beim Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt, beim Polizeipfarramt, beim Beauftragten für Weltanschauungsfragen.

Die Synode berät bei ihrer Tagung vom 24. bis. 26. November 2008 über den Haushalt 2009. Es stehe zu befürchten, so die OFFENE KIRCHE, dass die Mehrheit der Synode diese Bereiche unter vorgeblicher Berufung auf eine derzeit nicht vorhandene Knappheit von Kirchensteuermitteln so zurückschneidet, dass ihre Lebens- und Funktionsfähigkeit ernsthaft in Frage gestellt sein werden. Diese Linie verfolgt exakt das Gegenteil von missionarischer und wachsender Kirche, stellen die Synodalen der OFFENEN KIRCHE fest.

Gez. Michael Seibt
Pressebeauftragter des synodalen Gesprächskreises OFFENE KIRCHE
 

Homepage-Artikel Sommer-Herbst 2008

Die wichtigsten Artikel von der Homepage im Sommer/Herbst 2008
Aufruf, der Unternehmerdenkschrift der EKD zu widersprechen
Liebe zu Gott und den Menschen in der Bibel und im Koran
Jörg Zink in der Ev. Akademie Bad Boll
Staatsgründung Israels und Al Naqba - wider eine falsche Mythenbildung
Schorndorfer Erklärung: Den Krieg nicht mehr lernen
Zwischenruf: Selbstreferentielle Kirche
„Was würde Jesus fahren? - Ethik im Zeichen des Klimawandels“
Besuch der Christen in Tur Abdin hier der Reisebericht.
Kongress „Wachsende Kirche“ mit dem Vortrag von F. Steffensky, der Bibelarbeit von Klara Butting, dem Impulsreferat von Pastorin C. Währisch-Oblau und den Notizen zum Vortrag von Prof. Dr. I. Karle.
 

Pressemitteilung vom 20. 10. 2008

Mauern triumphieren über Brücken -

die Konferenz über die Belagerung wird ein Opfer der Belagerung

Auf schockierende Weise findet die internationale Konferenz des Gaza-Community Mental Health Programms (GCMHP) „Belagerung und psychische Gesundheit … Mauern gegen Brücken“ unter Belagerung statt. Die Konferenz war für den 27./ 28. Oktober im Gazastreifen geplant. Doch nachdem diese akademische Konferenz seit einem Jahr vorbereitet worden ist, wurde sie nur 14 Tage vor Beginn durch die Entscheidung israelischer Behörden, den internationalen Konferenzteilnehmern den Zugang zu verwehren, in Frage gestellt.

Könnte auf die Auswirkungen der Belagerung ein besseres Schlaglicht geworfen werden? Die Konferenz war als Forum für professionelle Diskussion und wissenschaftlichen Austausch über die Auswirkungen der Gazabelagerung auf die Kinder, die Familien und Gemeinden und über Frieden stiftende Bemühungen organisiert worden. Der Plan ist, Spitzen-Fachleute und Akademiker aus aller Welt zu versammeln und Brücken des Dialogs, gegenseitige Anerkennung und Frieden zu schaffen.

Etwa 120 Teilnehmer von Universitäten aus aller Welt werden erwartet. 25 von ihnen halten Referate und teilen Untersuchungsergebnisse mit. Die Hauptthemen der Konferenz befassen sich professionell mit der psychischen Gesundheit und mit den Menschenrechten. Wenn Israel über die ganze Bevölkerung des Gazastreifens eine strikte Belagerung aus Sicherheitsgründen aufrecht erhält, wie behauptet wird, fragen wir uns, wie kann solch eine Konferenz eine Bedrohung für Israels Sicherheit darstellen?

Diese Aktionen stellen einen schweren Schlag gegen die Rechte akademischer Freiheit, freier Rede, Bildung und des kulturellen Dialoges dar. Wir sehen diese Aktion als eine Aktion an, um die Kommunikation zu blockieren, um die Plattform für gegenseitige Anerkennung, Verständigung und Anerkennung des Leids der anderen zu beeinträchtigen. Noch einmal wird bewiesen, dass Israel – auch wenn es das Gegenteil behauptet – eine Besatzungsmacht ist, die den Gazastreifen unter Kontrolle hat und die Menschen daran hindert, hinein- oder herauszukommen.

Trotz all der Herausforderungen sind wir entschlossen, diese Konferenz abzuhalten. Wir planen, dass die internationalen Gäste von Ramallah aus und die lokalen, die den Gazastreifen nicht verlassen dürfen, mit Video-Verbindung teilnehmen. Wir bestätigen damit, wenn Israel uns physisch belagern kann, so kann es uns doch nicht geistig belagern und unseren Austausch mit der Außenwelt verhindern. Trotz der ungerechten Entscheidung sind wir entschlossen, die Konferenz wie geplant durchzuführen. Wir haben uns für die Konferenz Ziele gesetzt und wollen gleichzeitig die katastrophalen Folgen der Belagerung einer zivilen Bevölkerung bewusster machen.

Wir verlangen von den israelischen Behörden, ihre Entscheidung zurückzunehmen, und die Konferenzteilnehmer in den Gazastreifen einreisen zu lassen. Schließlich bitten wir unsere Teilnehmer, Freunde, Solidaritätsgruppen, Menschenrechtsgruppen und Kollegen gegen die Entscheidung zu protestieren und die andauernde israelische Politik der Menschenrechtsverletzungen offen zu legen.

Für mehr Informationen: Husam El-Nounou, PR-Direktor
GCMHP 00972 – 8 2825700
 

Pressemitteilung vom 19. 10. 2008

Von der Schrottimmobilie zur Finanzmarktkrise

Wirtschaft/Verbraucherschutz/Justiz:

Schrottimmobilien-Geschädigte forderten auf einer Tagung in Bad Boll: Die Bankenaufsicht soll auch die Kunden schützen

Bad Boll / Kreis Göppingen - Die derzeitige Finanzkrise sei größtenteils auf »eine verantwortungslose Kreditvergabe der Banken« zurückzuführen, sagte der Düsseldorfer Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Julius Reiter am Wochenende (17.-19.10.2008) auf einer Tagung der Evangelischen Akademie Bad Boll. Schon beim skrupellosen Verkauf von Schrottimmobilien Ende der 90er Jahre habe dieses Versagen eine wesentliche Rolle gespielt.

Der Verkauf völlig überteuerter Immobilien in Deutschland sei ein Vorläufer für die Finanzdienstleistungen gewesen, die jetzt von Amerika aus auch Banken in Deutschland in Schwierigkeiten gebracht hätten, erklärte Reiter. Damals seien in Deutschland Finanzprodukte an Hunderttausende von Bankkunden mit kleinen und mittleren Einkommen verkauft worden, die diese Angebote nicht verstanden und sich wirtschaftlich ruiniert hätten. Jetzt hätten die Bankenvorstände selbst Produkte eingekauft, die sie nicht mehr verstehen und in ihren negativen Folgen für den Finanzmarkt überblicken konnten.

Dringend erforderlich sei deshalb eine Stärkung der Bankenaufsicht, sagte der auf Verbraucherschutzrecht spezialisierte Berliner Rechtsanwalt Jochen Resch auf der Akademietagung. Diese Aufsicht müsse nicht nur für die Liquidität der Banken, sondern endlich auch für den Schutz von Bankenkunden zuständig sein. Der Gesetzgeber solle im Interesse der Schrottimmobilenopfer das von Fachleuten schon lange geforderte »Durchgriffsrecht« auf die Banken durchsetzen und eine Trennung zwischen Kauf- und Kreditvertrag nicht mehr länger zulassen. Die bisherigen Verjährungsfristen würden für die Opfer den Rechtsweg so früh beenden, dass das Ziel des Gesetzes verfehlt werde, Rechtsfrieden herzustellen. Realistischerweise sollten diese Fristen auf mindestens zehn Jahre verlängert werden.

Die Teilnehmenden der Tagung, die sich mit der Aufarbeitung des Schrottimmobilien-Skandals befasste, verabschiedeten eine Erklärung, in der es unter anderem heißt: »Das Vertrauensverhältnis zwischen Banken und Kunden ist so zerrüttet wie nie zuvor.« Der Staat habe die vordringliche Aufgabe, Bürgerinnen und Bürger vor unseriösen oder kriminellen Praktiken von Banken und Finanzdienstleistern zu schützen. Weiter heißt es in dem Papier: »Vor dem Hintergrund des offenkundigen Versagens der Schutzfunktion der Justiz appellieren wir an Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen, sich entschlossen auf die Seite der Geschädigten zu stellen.«

Die Erklärung im Wortlaut:

Bad Boller Appell
von Schrottimmobilienopfern und Verbraucherschutzexperten an Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen

Teilnehmende und Referierende der Tagung zum Thema »Vom Traum zum Alptraum: Schrottimmobilien« vom 17. bis 19. Oktober 2008 haben sich einmütig auf die folgende Erklärung verständigt:

A. Das gesetzliche verbriefte Vertrauensverhältnis zwischen Banken und Kunden ist so zerrüttet wie nie zuvor. Ruinöse Verkaufspraktiken bei Finanzdienstleistungen habe diese Entwicklung schon in früheren Jahren vorbereitet.

B. I.  Wir erinnern an die im Grundgesetz festgelegte Verpflichtung des Staates, den Bürgerinnen und Bürgern die Daseinsvorsorge zu ermöglichen. Die notwendigen Rahmenbedingungen sind so zu gestalten, dass Täuschung und Missbrauch möglichst weitgehend ausgeschlossen sind.

II. Deshalb hat der Staat die vordringliche Aufgabe, Bürgerinnen und Bürger vor unseriösen oder gar kriminellen Praktiken von Banken und Finanzdienstleistern zu schützen durch geeignete Instrumente, die für Transparenz und Sicherheit sorgen.

III. Vor dem Hintergrund des offenkundigen Versagens der Schutzfunktion appellieren wir an Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Kirchen, sich entschlossen auf die Seite der Geschädigten zu stellen.

C. Angesicht der Rettungsbemühungen um Banken halten wir es für unabdingbar, das staatliche Instanzen entschieden die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher schützen und die entsprechenden Empfehlungen und Veröffentlichungen der Verbraucherschutzexperten und –organisationen aufnehmen.

Bad Boll, 19.10.2008

Bereits am Freitag, 17.10.2008, wurde auf der Tagung die Rechtsprechung des BGH bei der Aufarbeitung der Schrottimmobiliengeschäfte kritisiert. Lesen Sie dazu die Pressemitteilung der Evangelischen Akademie Bad Boll:
Schrottimmobilien: BGH unterläuft europäisches Recht
 

Pressemitteilung vom 8. 7. 2008

„Offene Kirche“ mahnt bessere Bedingungen in der Pflege an

In der Aussprache zum Bericht von Landesbischof Frank Otfried July vor der Landessynode, der sich dem demographischen Wandel in der Gesellschaft gewidmet hatte, haben Vertreter des Gesprächskreises „Offene Kirche“ betont, dass die Pflege unterfinanziert sei und die Arbeitsbedingungen für das Pflegepersonal verbessert werden müssen. Die Kirche müsse die Gründe für den „Burnout“ des Pflegepersonals benennen und politische Verbesserungen für die Pflege annahmen.

Im Unterschied dazu legten Vertreter der „Lebendigen Gemeinde“ den Akzent auf die Glaubensweitergabe an ältere Menschen.

Michael Seibt
Pressebeauftragter des Gesprächskreises Offene Kirche
 

Pressemitteilung vom 8. 7. 2008

„Offene Kirche“ spricht sich gegen Personalstelle für „wachsende Kirche“ aus

Das Projekt „Wachsende Kirche“ haben Vertreter des Gesprächskreises „Offene Kirche“ in der Sommertagung der Landessynode kritisiert. Der Aufgabenbereich „Gesellschaft gestalten“ sei nach dem Kongress im April 2008 wieder aus dem Programm des Projekts gestrichen worden. Dies zeige, so die „Offene Kirche“, dass eine inhaltliche Engführung drohe. Die Beschränkung auf Prof. Michael Herbst als einzigen theologischen Berater für „wachsende Kirche“ hält die „Offene Kirche“ für nicht angemessen, da es auch Reformvorschläge mit einem anderen theologischen Hintergrund in der Evangelischen Kirche in Deutschland gebe.

Eine zusätzliche Personalstelle, wie sie von Vertretern der „Lebendigen Gemeinde und „Kirche für morgen“ gefordert werde, um das Projekt in der Landeskirche zu einer Dauereinrichtung werden zu lassen, lehnt die „Offene Kirche“ ab. Das Anliegen sei an der Basis angekommen.

Michael Seibt
Pressebeauftragter des Gesprächskreises „Offene Kirche“
 

Heft 2/2008

Dr. Anne-Lore Schmid - Vorkämpferin...
AMOS-Preis-Ausschreibung
Israel/Palästina: Zochrot, Aachener Friedenspreis
Viele Menschen sind religiös
Kirche: Was wächst wohin?, Ist das Abendmahl offen?, Profil zeigen gegen Halloween?
Sonderpfarramt: Sport als Partner der Kirche
Armut: Wichern - Anwalt der Armen u.a.
Reflexionen über die Tagung „Kirche leiten in der Demokratie“
Theologische Meilensteine: Albrecht Goes
 

Pressemitteilung vom 18. 3. 2008

Citykirchenarbeit an der Stuttgarter Stiftskirche

Stuttgart. Die „Offene Kirche", evangelische Vereinigung in der württembergischen Landeskirche, begrüßt die Öffnung der Arbeit an der Stuttgarter Stiftskirche, die unter Pfarrer Manfred Bittighofer begonnen hat, und wünscht sich eine Fortsetzung dieses Kurses. Die Stuttgarter Stiftskirche sei die zentrale Kirche in der Stadt Stuttgart und für die Landeskirche. Die kirchliche Arbeit an der Stiftskirche habe die Aufgabe, einen echten Dialog zwischen verschiedenen Glaubensprägungen in der Landeskirche zu führen. Die „Offene Kirche", vertreten durch die Mitglieder der Landessynode aus dem Kirchenkreis Stuttgart, Susanne Mauch-Friz, Axel Ehrmann und Michael Seibt, möchte nicht, dass die Stiftskirche zu einer evangelikalen Richtungsgemeinde wird. Dies öffentlich zu sagen, versteht die „Offene Kirche" nicht als unzulässigen Eingriff in das laufende Stellenbesetzungsverfahren an der Stiftskirche. Vielmehr will die „Offene Kirche", die schon seit Jahren die Citykirchenarbeit begleitet und fördert, damit zur öffentlichen Diskussion um die Arbeit an der zentralen Stuttgarter Kirche einen Beitrag leisten.
 

Heft 1/2008

Auf in die neue Synode
Zum 80. Geburtstag von Wolf-Dietrich Hardung
Integration: Kein Dialog auf Augenhöhe, Islamischer Religionsunterricht
Theologische Meilensteine: Ernst Lange
Citykirchen
Sonderpfarramt: AltenPflege HeimSeelsorge
Iran-Krieg noch in der Bush-Ära?
 

Pressemitteilung vom 17. 10. 2007

Haben die Evangelikalen Probleme mit der Abgrenzung nach rechts?

Als „in höchstem Maß besorgniserregend“ bezeichnet der Vorstand der Offenen Kirche (OK) die enge offene Beziehung zwischen dem Zentralorgan der evangelikalen Lebendigen Gemeinde, IdeaSpektrum, und der vom Norddeutschen Rundfunk wegen ihres Lobs des Nazi-Familienbildes entlassenen Eva Herman. Wiederholt habe das wöchentlich erscheinende Periodikum der Propagandistin eines stockkonservativ-reaktionären Familienbildes ein Podium geboten und vorbehaltlos Partei für sie bezogen.

Dass sie nun, kurz vor der Synodalwahl von evangelikal-charismatischen Kreisen im Raum Altensteig als Referentin eingeladen wurde, zeigt erneut, dass das evangelikale Spektrum sich unverändert schwer tut mit der Abgrenzung zum braun eingefärbten Rand der Gesellschaft. „Es scheint sich jetzt das gleiche Szenario abzuspielen, wie bei dem sogar von der CDU ausgeschlossenen Ex-MdB Hohmann, der trotz vieler Warnungen von der Spitze der Altpietisten als Referent in das zentrale Tagungshaus Schönblick eingeladen worden war“, heißt es in der Stellungnahme der OK. Dabei müssten überall die Alarmglocken schrillen, wenn man zur Kenntnis nimmt, dass Herman jetzt öffentlich Beifall von der NPD, der rechtsradikalen DVU und dem „Ring nationaler Frauen“ erhalte.

Offene Kirche, Evangelische Vereinigung in Württemberg
 

Heft 3/2007

Rückblick: Die OK als Motor der württembergischen Landeskirche
Sibiu: Die Kraft der Ernüchterung
Haus Abraham e.V.
Zur Erinnerung: Hannah Arendt
Nachruf: Ruth Schepperlen
Sonderpfarramt: Was macht eigentlich ein Pfarrer an Bord?
Theologische Meilensteine: Dorothee Sölle
Charismatisch-Pfingstliche Kirchen als globale Bewegung
Otto Umfrid
 

Heft 2/2007

Jahresversammlung: Vortrag von Dr. Wolfgang Kessler: Brauchen wir Alternativen zur Vollbeschäftigung
Diakonie - wohin geht die Reise?
Die Evangelische Sozietät - vormals Kirchliche Bruderschaft in Württemberg von Martin Günzler
Evangelischer Kirchentag in Köln
„Aufbruch ins pastorale Gewächshaus“ von Gerhard Dillschneider und Werner Gebert
Theologische Meilensteine: Werner Simpfendörfer von Werner Gebert
Der schleichende Genozid an Christen im Irak, Pfr. i.R. Horst Oberkampf
Änderungen im Aufenthalts-, Asyl und Staatsangehörigkeitsrecht: Informationen von Dr. Manfred Budzinski
Was bezahlt wird, bleibt - Kirche im Kapitalismus, Kathinka Kaden
 

Pressemitteilung vom 12. 3. 2007

OK kritisiert beabsichtige Änderung der arbeitsrechtlichen Bedingungen in Kirche und Diakonie

Position der Arbeitnehmer soll geschwächt werden

Der Vorstand der Offenen Kirche (OK) hält es für einen Irrweg, wenn die Synode jetzt in einer arbeitsrechtlich verfahrenen Situation die Gesetzeslage des bisherigen 3. Weges im Sinne der Arbeitgeber ändert. Eine Verlagerung der Tarifverhandlungen von der bisherigen arbeitsrechtlichen gemeinsamen Kommission auf die betriebliche Ebene hält die OK für falsch. Damit müssten die abhängig Beschäftigten aus einer Position der Schwäche heraus mit dem Arbeitgeber direkt in Verhandlungen treten. Mit der jetzt beabsichtigten Gesetzesänderung begibt sich die Synode beängstigend nahe an den fast vergessenen 1. Weg, bei dem die abhängig Beschäftigten völlig vom Schalten und Walten der Arbeitgeber abhängig sind.

Es wäre ehrlicher und im Sinne der Beschäftigten, ohne die weder Kirche noch Diakonie existieren können, wenn endlich eine saubere und unverschleierte Lösung auch für die Kirche gefunden würde, mit der Tarifauseinanderstetzungen wie in der Wirtschaft oder im Öffentlichen Dienst zwischen Tarifpartnern geregelt sind.

Der Vorstand der OK kritisiert, dass im laufenden Verfahren die Möglichkeiten der Schlichtung überhaupt nicht ausgereizt sind und dass zu befürchten ist, dass sich die konservative Synodenmehrheit zum Handlanger der Arbeitgeberinteressen machen lässt. Es ist nicht Aufgabe und Funktion der Synode, wenn eine Verhandlungssituation verfahren erscheint, einfach ein Gesetz zu ändern.
 

Heft 1/2007

AMOS-Preis-Verleihung: Andreas Zumach hielt die Laudation auf Major Florian Pfaff;
Das EKD-Papier: Kritik von Prof. Dr. Joachim Perels, Politikwissenschaftler der Uni Hannover,
Bericht vom Zukunftskongress in Wittenberg von OK-Synodale I. Nau und
Informationen über Methoden für „Kirchen-Wachstum" von Dr. Richard Ziegert;
Symposium zum 80.Geburtstag von Dr. Erhard Eppler;
Interview mit Bischöfin Bärbel Wartengerg-Potter zur Bibel in gerechter Sprache;
Die Probleme in Israel/Palästina aus der Sicht von Uri Avnery und Jamil Dakwar;
Das neue Bleiberecht: Informationen von Dr. Manfred Budzinski.
 

Heft 4/2006

Erinnerung und Umkehr: Für einen kirchlichen Gedenktag am 9. November
Landessynode: Tarifrecht in der Diakonie Würtemberg
Jugendarbeit: Evangelischer Jugendwerk in Württemberg
Jahres- und Mitgliederversammlung mit Dr. Gret Haller, Dr. Richard Ziegert, Dekanin Marie-Luise Kling-de Lazzer und OKR Heiner Küenzlen
Asylrecht: Bleiberecht für lange in Deutschland lebende Flüchtlinge
Partnerschaft: auf Augenhöhe: Aalen und Akyem Abuakwa
Theologische Meilensteine: Ernst Käsemann
 

Pressemitteilung vom 21. 12. 2006

Für einen offiziellen Gedenktag am 9. November

Die IGF Stuttgart hat sich am 6. Dezember 2006 im Rahmen seiner monatlichen Treffen mit der Publikation „Offene Kirche“, Evangelische Vereinigung in Württemberg, Nr. 4, November 2006, Seite 1-3, ausführlich befasst. Es handelt sich um den

Aufruf an die Kirchen aller Konfessionen in unserem Land
Erinnerung und Umkehr
- Für einen offiziellen kirchlichen Gedenktag am 9. November.

Die Vertreter von sechs Religionen - Bahà’i, Buddhisten, Christen, Hindus, Juden und Muslime - die seit vielen Jahren eng interreligiös zusammenarbeiten, fühlen sich angesprochen als Gremium, das „sich diesen Aufruf zu eigen machen“ will. Wir wollen uns religionsübergreifend für diesen Aufruf einsetzen. Wir können uns mit allen Ausführungen voll solidarisieren, denn nicht nur „viele nichtreligiöse Menschen gedenken der Zerstörung der jüdischen Gotteshäuser“, sondern auch viele Vertreter aus den Weltreligionen verneigen sich in Traurigkeit und Scham vor den Vorgängen dieses 9. November 1938. Unsere Verbundenheit gilt dem jüdischen Volk, aber auch allen Minderheiten weltweit, denen unrechtmäßig Gewalt angetan wurde und angetan wird. Auch wir sprechen uns aus für Erinnerung und Betroffenheit und für den Willen, uns aktiv einzusetzen, in Hoffnung, daß sich bei uns und weltweit Toleranz und ein zwischenmenschliches und interreligiöses Miteinander entwickeln möge. Derartige Menschenverachtung und Religionsverachtung wie zwischen 1933 und 1945 darf sich nicht wiederholen.

Ulrich Börngen, Stuttgart, Dezember 2006
IGF Stuttgart, Interreligiöse Gemeinschaft für Frieden
www.igfstuttgart.de
eMail: ulboe.stgt@web.de
 

Heft 3/2006

Landessynode: Auf dem Weg zur Verfassungsänderung
Leitbild einer gerechten Ökumene
Bodensee-Kirchentag
Sonderpfarramt: Betriebsseelsorge
Armes Land - reiches Land: Provokation für Kirche und Gesellschaft
Theologische Meilensteine: Ernst Fuchs
 

Heft 2/2006

Islam: Haus Abraham in Kloster Denkendorf, muslimischer Religionsunterricht, Kampf der Symbole, Diskussion in der Landessynode, Erklärung des Leitungskreises
Fußball-WM: Menschenhandel und Ladenöffnungszeiten
ÖRK-Vollversammlung in Porto Alegre
Tschernobyl/Dr. Böhm
OK: AMOS-Preis-Ausschreibung, Podiumsdiskussion bei der Mitgliederversamlung
 

Heft 1/2006

Islam: „Dialog ist Begegnung“ und ein Interview mit Prof. Dr. Stefan Schreiner
Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst - ein zukunftsträchtiger Tarif auch für die Kirche?
Diakonie: Kirchlich-diakonische Ignoranz der eigenen Regeln
Evangelische Freiheit versus fundamentalistische Engführungen
Theologische Meilensteine: Paul Tillich
Christen im Irak
Sonderpfarramt für Friedensarbeit, Kriegsdienstverweigerer und Zivildienstleistende
 

Pressemitteilung vom 22. 11. 2005

Zum synodalen Verkaufsbeschluss

In einer gemeinsamen Erklärung nehmen die beiden Vorsitzenden der OFFENEN KIRCHE (OK), Pfarrerin Kathinka Kaden und Rainer Weitzel, zum heute in der Landesssynode gefassten Verkaufsbeschluss von kirchlichen Gebäuden Stellung:

Hektischer und symbolischer Verkaufsaktionismus statt zukunftsfähigem Gesamtkonzept

Seit Mitte der 90er Jahre spart die Evangelische Landeskirche in Württemberg. Viele Verbesserungen und Effizienzsteigerungen sind erreicht, Zusammenlegungen und Reduktionen erfolgt. Auf der jetzigen Synode ging  es erstmals und kurzfristig um einen weitreichenden Verkaufsbeschluss von drei Bildungseinrichtungen, dem Studienzentrum Birkach, der Fortbildungsstätte Denkendorf und das Schlatterhaus in Tübingen. An allen drei Orten wird differenzierte und qualifizierte kirchliche Bildungsarbeit geleistet, die weit in und über die Landeskirche hinaus – auch gegen fundamentalistische Missverständnisse der Bibel – wirkt.

Der Oberkirchenrat hat diesen Vorschlag innerhalb eines Gesamtpaketes eingebracht, mit dem zugleich eine Absenkung im Bereich der Kosten für Pfarrerinnen und Pfarrer, für Kirchenbeamte und kirchliche Angestellte verbunden war.

Auf diesen Vorschlag konnten sich die Synodalen nicht in angemessenem Maße vorbereiten. Dementsprechend hat die Mehrheit der Synodalen der OFFENEN KIRCHE gegen den sofortigen Verkauf kirchlicher Bildungseinrichtungen gestimmt und dafür plädiert, einem hektischen Verkaufsaktionismus die Erstellung eines zukunftsfähiges Gesamtkonzept vorzuziehen und erst in drei bis sieben Monaten endgültig zu entscheiden.

Die konservative Mehrheit der Landessynode dagegen hat nun den vorschnellen Verkauf kirchlicher Bildungseinrichtungen zu verantworten. Ohne dringende Not und damit ohne ausreichende sachliche Begründung haben sie sich zu einem kurzfristigen psychologischen Befreiungsschlag entschlossen, dessen materielle und immaterielle Folgekosten nicht zu übersehen sind.

Die OK bedauert, dass die konservative Mehrheit der Landessynode damit in einer atemlosen Weise ökonomischem Druck ohne entsprechende Sachzwänge nachgegeben hat. Sie befürchtet jetzt einen Abbruch in der Qualität der übergemeindlichen kirchlichen Bildungsarbeit, die für die Gemeinden aber lebenswichtig ist, um über den eigenen Kirchturm hinausschauen zu können. Mit dem Verkaufsbeschluss dieser überregionalen Einrichtungen hat die konservative Mehrheit der Synode den volkskirchlich geprägten Gemeinden der Landeskirche einen Bärendienst erwiesen.

Die OK wird sich weiter gegen einen solchen  symbolischen Verkaufsaktionismus, wenden und für eine qualifizierte, fundierte Arbeit der Synode mit Augenmaß und Mut kämpfen. Voraussetzung dafür sind vollständige Daten und Informationen, die ohne Zeitdruck bedacht werden können. Die OFFENE KIRCHE hält nach wie vor eine Vision und ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für eine unabdingbare Voraussetzung vernünftiger Entscheidungen.

Pfarrerin Kathinka Kaden, Tel.: d. 07164-79208; Rainer Weitzel, Tel.: 0711-428369
 

Pressemitteilung vom 17. 11. 2005

Gegen hektischen und symbolischen Verkaufsaktionismus

In einer gemeinsamen Erklärung nehmen die Vorsitzende der OFFENEN KIRCHE (OK), Pfarrerin Kathinka Kaden, und der Sprecher der OK in der Synode, Martin Dolde, zu den derzeit in der Diskussion stehenden Verkaufsüberlegungen zu kirchlichen Gebäuden Stellung:

Die Landessynode soll nach dem Willen des Oberkirchenrats in der kommenden Woche über die Zukunft von drei Bildungseinrichtungen entscheiden. Der Oberkirchenrat hat vorgeschlagen, das Studienzentrum Birkach, die Fortbildungsstätte Denkendorf und das Schlatterhaus in Tübingen zu verkaufen und die Arbeit an anderen Orten weiterzuführen. Diese Vorschläge werden vor allem damit begründet, dass die Kirchensteuereinnahmen aufgrund der demographischen Entwicklung zurückgehen werden und sich finanziell ein ständiger Sinkflug abzeichnet. Dieser Einschätzung der Entwicklung stimmt die OFFENE KIRCHE prinzipiell zu, sie will aber, dass dieser Sinkflug konstruktiv und nachhaltig gestaltet wird.

Dieser Prozess darf nicht durch Hektik und Atemlosigkeit geprägt sein, sondern erfordert Mut und Augenmaß. Symbolischer Verkaufsaktionismus ergibt aber noch kein Zukunftskonzept. Ein solches brauchen wir aber gerade bei den Bildungseinrichtungen der Kirche. Die landeskirchliche Bildungsarbeit muss zukunftsfähig werden.

Die OFFENE KIRCHE kämpft für eine qualifizierte, fundierte Arbeit der Synode. Voraussetzung dafür sind vollständige Daten und Informationen, die ohne Zeitdruck bedacht werden können. Die OFFENE KIRCHE hält auch eine Vision und ein zukunftsfähiges Gesamtkonzept für eine unabdingbare Voraussetzung vernünftiger Entscheidungen.

Weil zu vieles offen und ungeklärt ist, setzt sich die OFFENE KIRCHE nachdrücklich dafür ein, dass die anstehenden Entscheidungen nicht jetzt, sondern in der Sommersynode 2006 auf die Tagesordnung gesetzt werden.

Pfarrerin Kathinka Kaden, Tel.: d. 071764-79208; Martin Dolde, Tel.: 0711-428369
 

Heft 4/2005

Wider den schnellen Verkauf von Bildungseinrichtungen
Wollen wir die Landeskirche den Evangelikalen überlassen?
Ein tiefgreifender Wandel ist geboten
Friedensweg nach Ausschwitz
Islam: Den Menschen ins Gesicht sehen
Theologische Meilensteine: Dietrich Bonhoeffer
Sonderpfarramt für Gefängnisseelsorge
Vordenker und Wurzeln der OK, Literaturhinweise dazu:
Hermann Ehmer – Hansjörg Kammerer, Biographisches Handbuch der Württ. Landessynode.
Hansjörg Kammerer, Amtsenthoben – Maßnahmen gegen württembergische Pfarrer unter dem Regiment Deutscher Christen im Herbst 1934.
Martin Widmann, Die Geschichte der Kirchlich-theologischen Sozietät in Württemberg, in: Karl-Adolf Bauer (Hg.), Predigtamt ohne Pfarramt? Die „Illegalen“ im Kirchenkampf.
Diethard Buchstädt, Die Sozietät und die Kirchlichen Bruderschaften, in: Das evangelische Württemberg zwischen Weltkrieg und Wiederaufbau, hg. von Rainer Lächele und Jörg Thierfelder, S. 113-132.
Die beiden erstgenannten Bücher sind erhältlich beim Verein für württ. Kirchengeschichte, Balinger Str. 33/1, 70567 Stuttgart, Tel. 0711/2149-212 (siehe auch Internet).
 

Pressemitteilung vom 22. 9. 2005

OFFENE KIRCHE unterstützt CDU-Minister Renner

Die Offene Kirche begrüßt ausdrücklich, dass CDU-Sozialminister Andreas Renner die Schirmherrschaft des diesjährigen Christopher Street Day übernommen hat, der unter dem Motto „Familie heute“ steht. Auch in schwulen und lesbischen Partnerschaften wird Familie verantwortlich und beständig gelebt.

Die OFFENE KIRCHE erinnert daran, dass Brunhilde Raiser, die Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, in ihrem Vortrag bei der Schwerpunkttagung der Synode zum Thema „Familie“ dazu aufgefordert hatte, Christinnen und Christen sollten Familie dort sehen, wo verantwortlich und beständig durch eine oder mehrere Bezugspersonen für Kinder gesorgt werde. Dazu zählten Ein-Eltern-Familien, Patch-Work-Familien, Adoptiv- und Stieffamilien wie auch die Familien gleichgeschlechtlicher Eltern. Familien sind demzufolge mehr als ein Ehepaar mit Kindern. Davon war allerdings in den von der konservativen Synodenmehrheit beschlossenen Thesen nichts zu finden.

Die Offene Kirche kritisiert, dass rückwärtsgewandte Kräfte in der CDU und evangelikale Kreise in der Synode sich verbissen an einem gestrig-romantisierenden Familienbild festklammern. Wer ein Herz für Kinder hat, sollte auch zu schwulen und lesbischen Familien ja sagen können.
 

Heft 3/2005

Aids verändert Theologie positHIV
Katastrophenhilfe: Damit Tsunami-Opfer wieder Hoffnung haben ...
Interreligiöser Dialog: Konferenz für geschlechtergerechte Theologie gegründet
Impressionen von der Bischofseinsetzung
Bericht von der Sommersynode der Evang. Landeskirche in Württemberg
 

Pressemitteilung vom 15. 3. 2005

Bischofswahl

Die Offene Kirche, Evangelische Vereinigung in Württemberg (OK), dankt Frau Dekanin Dr. Kling - de Lazzer für ihre Bereitschaft und den Mut zur Kandidatur als erste Bischöfin der Evangelischen Kirche in Württemberg. Die OK begrüßt die überzeugenden Vorstellungen, die Frau Kling - de Lazzer für eine Kirche der Zukunft entwickelt hat. Die OK wird auch weiterhin engagiert dafür arbeiten, Frauen den Weg in kirchliche Leitungsämter zu ebnen. Die OK fordert die anderen Kräfte in der Synode auf, das ihre auf diesem Weg beizutragen.

Als Erfolg wertet es die Offene Kirche, dass es gelungen ist, eine Frau für das höchste Leitungsamt der evangelischen Kirche zu nominieren. Darüber hinaus hat Frau Dr. Kling-de-Lazzer dazu beigetragen, das Argument, es gäbe keine geeigneten Frauen für dieses Amt, endgültig zu entkräften.

Festzuhalten ist, dass die konservative Mehrheit der Synode noch weit vom Selbstbewusstsein der Synoden entfernt ist, die Frauen wie Maria Jepsen, Bärbel Wartenberg-Potter oder Margot Kässmann zu Bischöfinnen gewählt haben. Auch unserer Kirche hätte es wohl angestanden, mit einer anerkannten Frau über ihre engen Grenzen hinaus Profil zu zeigen und damit im Konzert der EKD einmal wieder eine prägende Rolle zu spielen. Vor allem die Gruppe „Evangelium und Kirche“ muss sich vorhalten lassen, zur Frauenpolitik nur wohlfeile Fensterreden zu halten.

Eine Bischöfin wäre überdies ein ermutigendes Zeichen für eine gleichgestellte Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche gewesen, insbesondere aber für die vielen Christinnen in unserer Kirche, die das Gemeindeleben garantieren und auf deren Einsatz sich Pfarrerinnen und Pfarrer zusammen mit der Kirchenleitung selbstverständlich verlassen. Es wird ein wichtiges Anliegen der OK bleiben zu ändern, dass die vielen die Kirche tragenden Frauen einem ungeschriebenen Kirchengesetz zufolge überwiegend von Männern in Leitungsämtern regiert werden.

Dem neuen Bischof Frank July gratuliert die Offene Kirche und wünscht ihm eine glückliche Hand und Gottes Segen für seine Amtsführung. Sie warnt davor, erste Äußerungen Julys nach seiner Wahl etwa zu Gemeindestrukturen, Akademien oder Landeskirche Baden-Württemberg als Festlegungen zu werten. Solche Fragen bedürfen einer gründlichen und breiten Diskussion, bevor sie entscheidungsreif sind.

Albrecht Bregenzer, Pressestelle Offene Kirche; Tel.: 07022-43908
 

Heft 2/2005

Familie: Artikel von Dr. Ursula Pfeiffer und Dr. Stephanie Saleth
Genozid: die Geschichte der Armenier und der Assyrer/Aramäer
Geschichte: Blumhardt d.Ä., Gespräch zur Esslinger Erklärung
Privatisierung des Wassers
Sonderpfarramt: Kirche in der Polizei
 

Heft 1/2005

Dritte AMOS-Preis-Verleihung
Frauenarbeit: Brunhilde Raiser ist Vorstandsvors. des Dt. Frauenrats; Taufe-Buch
Sonderpfarrämter: Impuls von Helmut Dopffel, Dieter Heidtmann in Brüssel
Gerechtigkeit: Grundlinien des biblischen Verständnisses
Theologische Meilensteine: Ernst Käsemann
 

Heft 4/2004

BischöfInnenwahl: Dr. Marie Kling-de Lazzer
Landessynode: Wachsende Kirche - Wohin und wozu?
Notwendiger Wandel: Kirchenkreis Stuttgart
Jüngste Dekanin: Ursula Kannenberg im Interview
Mitgliederversammlung: Vortrag „Gerechtigkeit erhöht ein Volk“ von Dr. Segbers; Neuwahl des Leitungskreises und Wechsel im Vorstand
ChristInnen im Irak schockiert - Angriffe auf Kirchen
Theologische Meilensteine: Friedrich Schleiermacher Teil 2
 

Pressemitteilung vom 28. 10. 2004

Offene Kirche setzt andere Akzente als die Synodenmehrheit

Bei den zwei wichtigen Entscheidungen der Landessynode hat die Offene Kirche (OK), die 28 der 95 Synodalen stellt, eine deutlich andere Schwerpunktsetzung als die Mehrheit der Synode vorgenommen. In beiden Fällen ging es um kirchliche Einrichtungen, die gezielt Brücken zur gesellschaftlichen Wirklichkeit schlagen möchten. Bei diesen Entscheidungen wurde deutlich, so Gerhard Ruhl als Sprecher der OK, dass es „deutlich nachvollziehbare, unterschiedliche Schwerpunktsetzungen zwischen Offener Kirche und den anderen Gesprächskreisen gibt.“

Mit Mehrheit wurde ein Antrag der OK beschlossen, unmittelbar mit den Planungen für einen notwendigen Erweiterungsbau der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg (FHS) zu beginnen. Zuvor hatte sich die Mehrheit der Synode für den Erhalt der Evangelischen Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg (FHS) ausgesprochen, legte sich aber auf eine Begrenzung des Zuschusses auf 1,2 Mio jährlich fest. Hier meldet die OK Bedenken an, weil dies angesichts ständig steigender Personalkosten auf Dauer zu einer Schwächung der Arbeit führen wird. Dies ändert jedoch nichts an der eindeutigen Zustimmung der OK für die Fortführung der FHS.

Nicht durchsetzen konnte sich die OK mit ihren Bedenken gegen bei der Entscheidung, die Stellen an der Evangelischen Akademie Bad Boll um 28 zu reduzieren. Effizienter und mit Blick auf die Arbeit der Akademie schien es sinnvoller, zunächst die Stellen um 14 zu reduzieren und nach den weiteren Entscheidungen über andere Studienzentren und Tagungsstätten im Rahmen der landeskirchliche Bildungskonzeption nötige weitere Kürzung vorzunehmen.

OFFENE KIRCHE, Evangelische Vereinigung in Württemberg
Albrecht Bregenzer, OK-Pressestelle, Tel.: 07022-43908, cbregenzer@gmx.de
 

Pressemitteilung vom 16. 10. 2004

Interreligiösen Dialog mit Muslimen führen

Synodale stimmen dem Bericht des Landesbischofs mehrheitlich zu. Kritik wegen zu wenig praktischer Konsequenzen.

Stuttgart. Die Reaktionen der Synode auf den Bericht von Landesbischof Gerhard Maier bezogen sich vor allem auf die von ihm angesprochenen sozialen Probleme. Dem liberalen Gesprächskreis Offene Kirche fehlten dabei praktische Konsequenzen. „Was haben Christen heute zu tun?“, fragte Hartmut Fleischmann in Anbetracht des von Maier festgestellten mangelnden Zusammenhalts zwischen den Generationen, fehlender Solidarität und Qualitätsverlusten in der Pflege.

Wohlfahrtsverbände und Kirchen nutzten ihre Autorität nicht aus, um die sich verschlechternden Bedingungen in Pflegeberufen zu verhindern, sagte die Synodale Cornelia Brox. Der Ruf nach qualifizierten Pflegekräften und nach einer Aufwertung der Pflegeberufe blieben „leere Postulate“, wenn Kirche und Diakonie sich nicht aktiv für günstigere Bedingungen einsetzen, so Brox weiter.

„Wann mahnen sie endlich einen Geschlechtervertrag an“, fragte die Synodale Dr. Ursula Pfeiffer. Männer entzögen sich sowohl in den Familien als auch im Arbeitsleben sozialen und erzieherischen Aufgaben, klagte Pfeiffer. Den Großteil dieser Arbeiten verrichteten Frauen. Der Bischof hatte zuvor vom notwendigen Generationenvertrag gesprochen. Cornelia Brox bedauerte, dass Maier beim Thema Familie nicht auch über Chancengleichheit und Karriereplanung für Frauen sowie Kinderbetreuung zu sprechen kam.

Der Gesprächskreis Evangelium und Kirche plädierte dafür, den interreligiösen Dialog mit Muslimen ohne „missionarische Hintergedanken“ zu führen. Es gehe um eine friedliche Koexistenz der Religionen, sagte Traugott Mack. Maiers Widerstand gegen das Kopftuch in öffentlichen Schulen hielt der Synodale Gerhard Ruhl für einen Kampf „auf der falschen Ebene“. Es müsse um islamischen Religionsunterricht in Deutsch und um staatlich kontrollierte Lehrpläne in einem solchen Fach gehen. Der Bischof sollte in seiner Begründung zum Kopftuch-Verbot nicht die religiöse Botschaft der Muslime auslegen, meinte der Synodale Dr. Christian Heckel, sondern lediglich die eigene, christliche.

Der konservative Gesprächskreis Lebendige Gemeinde, zu dem auch der Bischof gehört, nahm die Bilanz von Gerhard Maier durchweg positiv auf.

OFFENE KIRCHE, Evangelische Vereinigung in Württemberg
Albrecht Bregenzer, OK-Pressestelle, Tel.: 07022-43908, cbregenzer@gmx.de
 

Heft 3/2004

Landessynode: Zur Befristung kirchlicher Ämter; „Daran glauben wir“; Stellungnahme des Bezirks Göppingen-Geislingen
Esslinger Erklärung von 1969: Die Bibel - Gesprächspartner unter anderen?
Kirche und Diakonie - spannungsreiches Miteinander; ZwangsarbeiterInnen
50. Jubiläum der Diakonie Katastrophenhilfe
Theologische Meilensteine: Friedrich Schleiermacher Teil 1
 

Heft 2/2004

Abschiebung: Wir können alles außer menschlich sein!
Frauenarbeit: Rücksicht auf vier Jahre Vorstandsarbeit; Investitur von Pfarrerin Lindner
Christenmenschen in Württemberg: Mathilde Planck
Ökumene: Roma locuta - causa finita; Katholische Hilfe für den christl.-islam. Dialog; Katholikentag
Positionspapier der OK zum Ehrenamt
70 Jahre Barmer Thesen
 

Heft 1/2004

Frauen und Wirtschaften - der Arbeitsstil der Zukunft
BezirksvertreterInnenversammlung: Diskussion ums Ehrenamt
Kirchen aus dem Süden fragen uns - wo bleibt die Antwort?
10. Vollversammlung des Lutherischen Weltbundes
Das Christentum wird im 21. Jahrhundert die Welt prägen
Volkskirche als Auftrag
Theologische Meilensteine: Helmut Gollwitzer
 

Heft 4/2003

Jahresversammlung mit Positionspapier und Impulsvortrag „Evangelisch sein heute“
Evangelisch sein im 21. Jahrhundert (Paolo Ricca)
Visionen: Der Kreuzestod Christi als Heilsereignis?
Dekade Gewalt überwinden - Verdammung beenden!
Ökumene: Die Christen im Heiligen Land; Weltkonferenz der Religionen für den Frieden; EKD-Leitlinien
Standortbestimmung: Die Ev. Akademie in der Bildungskonzeption der Landeskirche
Theologische Meilensteine: Christoph Blumhardt
 

Heft 3/2003

Synoden:Landessnode und konstituierende Sitzung der 10. EKD-Synode
Arbeitslosigkeit - eine Herausforderung für die Kirche
Ökumenischer Kirchentag in Berlin
Bildung: Die Bildungsdenkschrift der EKD; Maße des Menschlichen - für wen?
Interreligiöser Dialog: Weder blind noch blauäugig
Theologische Meilensteine: Ernst Troeltsch
Interview mit Dorothee Sölle in Bad Boll einen Tag vor ihrem Tod
 

Heft 2/2003

Landessynode: Die OK in der 13. Landessynode - Zwischenbilanz
Landessynode: Wirtschaftliches Handeln
Offene Kirche: Zweite AMOS-Preis-Verleihung
Gemeindeentwicklungskongress: Leiten Ziele Kirche
Christlich-islamischer Dialog: Die Verschwörungstheorien aus den Köpfen bringen
Ökumenischer Kirchentag: Auftakt in Stuttgart mit Wolfgnag Thierse
Theologie: Veranstaltung mit Ehepaar Moltmann; Biographie von Hans Küng
 

Heft 1/2003:

Frieden: Der Krieg und die Kirche
Offene Kirche: Zweite AMOS-Preis-Verleihung
Ökumene: „Brot für die Welt“ im Beziehungsgefüge EKD/EED und Diakonie
Ökumene: Störfaktoren eines christlich-islamischen Dialogs
Notfallseelsorge: Chancen und Schwierigkeiten
Theologische Meilensteine: Rudolf Bultmanns erste Veröffentlichungen
 

Heft 4/2002

Dekade: Kinder und Jugendliche überwinden Gewalt
Frieden: Frieden im Nahen Osten
Notwendiger Wandel:Gemeindeentwicklung
Wirtschaftliches Handeln in der Kirche
Kirchliches Verwaltungsgericht
Reform der EKD: Bekenntnisgemeinschaften ein deutshes Trauerspiel
Ökumene: Vorbereitungen zum Kirchentag
Ökumene: Katholische Fakultät ehrt Pfarrerin Helga Hiller
 


Wahrnehmen und anpacken, suchen und finden, hören und lernen,
besuchen und begleiten, hoffen und vertrauen, reden und einmischen ...

So wollen wir Kirche